Band 
Vierter Band.
JPEG-Download
 

Xll. Reimarus v.d. Trieben d Thiere. Z99

chung zu erläutern, und ihre Angränzung zuzeigen getrachtet, wie auch einige allgemeine An.merkungen von der Fortpflanzung, vom Be«wustfeyn, von der Seele u- s. w. einstießen las-sen. Unter der Benennung pflan-wmbier (oderunrichtiger Thierpflanze) versteht der V. einGeschöpf, weiches im Ansetzn, Wuchs, Gewebeund der Vermehrung den Pflanzen ähnlich ist;aber durch seine willkürliche Nahrungsweiseund Empfindung als ein würkliches Thier erkanntwird. Diese Aehnlichkeiten geht der V. ein-zeln durch, erkläret sie urch Beyspiele, und be-merkt bald aufsteigende bald absteigende Stufen.Wir empfehlen diesen Aufsatz denen, die sichnoch keinen völligen Begriff von den Pflanzen«khieren machen können, und begnügen uns eini-ge Anmerkungen auszuzeichnen.

Die Aöii'ma lbcikits des Eül'g sieht Hr. R.als ein besonderes Geschlecht an. Das feinereknotige Ende des Bandwurms hält er nicht fürden Kopf des Thieres, auch nicht für die Öff-nung , wodurch das Thier seine Nahrung ein-nimmt, sondern er glaubt, daß die Saugwar-zen, so wie die Häkchen des Knollen, nur zumAnhalten dienen, und daß die linneische Vor-stellung von diesem zusammengesetzten Thiere ge-gründet sey. Aus S- r 5 r sieht man, daß dieKentniß derEndtenmuscheln (conclis snotikerg)noch höchst mangelhaft ist, und der D. wirftC e s die