in denGöttinA. Gel. Anz. von 1769 S rozNachricht' findet. Er betrachtet hier dasWasser nicht a!S Naturkündiger, sondern alsScheidekünstker und Mineralog. Das Was.ser ist ein einfaches, durch die Kunst unzer-störbares Wesen, ein Element. Er will hie.mit eben nicht leugnen, daß es durch die Na.tur nicht könne verändert , und in mancherleyForm und Körper verwandelt werden; erscheint vielmehr der Meinung einiger neuer Mi.neralogen, die dieses behaupten, nicht ungeneigtzu seyn. Beobachtungen haben es bewiesen,daß klare und reine Wasser in kurzer Zeitfeste, quarz - oder talkartige Körper gewordensind. Der V. hat Wasser aus Bergwerken,so in kurzer Zeit Stakactiten abgab, bey derUntersuchung ohne alle fremde Theile gefunden.Er nahm aus einer Felsen-Kluft bey Plom-diers eine weiche klebrichte Materie mit sich,welche nachher an der Luft zu einem quarzähn-lichen Körper, der mit dem Stahl Feuer gab,geworden war. Wir selbst haben ein sogenann-tes hartes Wasser untersucht, das in der Pro-be etwas kaum merkliches von einer eisenhaftenKalkerde gab; das Wasser, so von der Unter,suchung übrig blieb, sehte durch die Lange derZeit ein selenitisches Salz ab, so die obigeHh 5 Kalk.
* Irsite <l«» esux minersle« svec plulleur«momoire» äe Ly/nile relsttk» r cet vbjet,1768. l», ^