Ausdehnbarkeit, die der V. für eine demWasser eigenthümliche Kraft hält, andre hin-gegen der in dem Wasser befindlichen Luft zueig-nen, scheint uns die nothwendige Eigenschaftdes brennbaren Wesens zu seyn; insofern nundieses ein wesentlicher Bestandtheil des Was-sers als Wassers ist, kann man wohl die Aus-dehnbarkeit eine eigenthümliche Kraft desWassers nennen.
Im zweiten Cap. handelt der V. von demUrsprünge der Quellen und Brunnen. Erbeleuchtet die bekannten Meinungen hierüber.Wenn das Meerwasser bey dem Durchseigerndurch die Erdkugel zugleich versüßt würde, sowären alle Schwierigkeiten gehoben; letzteresist aber chymisch unmöglich. Die Einwürfewider die Meinung, daß Schnee und Regendie Ursachen waren, sind bekannt. Das Pum-pen oder das Anziehen der Berge aus der Lufthak auch seine großen Schwierigkeiten. Manmuß hier einen Unterschied machen, zwischennatürlichen oder beständigen Quellen, und zwi-schen künstlichen oder unbeständigen. Erstereentspringen in' gebürgigten Gegenden unmit-telbar aus dem regelmäßigen Felsen, sind sichbeständig gleich und von einer Temperatur; dieandern sind die, so in einer niedrigen Gegend,auf dem platten Lande, aus der Erde hervorguillen, und haben ihren Unterhalt ohne Zwei- .
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