Band 
Vierter Band.
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; 66 physikalisch-Vekon. Bibl. IV. 4.

Neun Pfund haben ungefähr ra Gran Sele»nit und 6 Gran Bittersalz gegeben. Hr. M.ist der Meinung, der Selenit würde erst beyder Evaporation des Wassers erzeugt; wirmöchten wohl seine Erzeugung etwas früherannehmen, nämlich bald nach dem es aus derErde hervor quillt. Denn da bey der Unter»suchung weder eines flüchtigen Schwefelgeruchs,«och eines Geruchs nach faulen Eyern, nochauch eines Eisens Erwähnung geschieht, sowären wir wohl geneigt, von der grünen Far-be des Violensaftes auf eins schon vorgegan-gene Verbindung der Vitriol - oder Schwefel-säure mit der Erdart zu schliesst. SeineMeinung zu beweisen, sehtHr.M. noch hinzu:„Wir wollen es nur kurz sagen, wäre er schon„als Selenit im Wasser, so würdejer sich aus,„scheiden, weil er im Wasser nicht aufiößlich„ist. „ Sollte dieses nicht ein wenig zu allge-mein gesayl seyn? Ist der Selenit im Wassernicht auflößlkch? dies beantwortet die R gel:nulia cr^ÜZlÜtiMo absque praeuia lolutiouo»— wir fragen vielmehr, ist er nicht wiederaufiößlich? Nach angestellten Versuchen lassensich wenigstens 4 Gran vom Selenit oder rei-nen Gyps in ein Pfund Wasser auflösen, undhalten sich kalt darin aufgelöst. Selten wer»den auch die stärksten selenitischen Wasser mehrhalten. Wir wollen uns indessen von demverdienstvollen Hr. Vers. gerne, eines bessernüberzeugen lassen» VI.