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Er hat vieles besonders wider dieJa »fernsten geschrieben.
Annibal, General der Carthaginen-scr, war einer der grösten Feldher-ren , die man jemals gesehen hat.Sein Vater Amilcar nahm einenEyb von ihm, daß er die Römerbis an seinen Tod verfolgen wollte.Annibal war -6. Jahr alt, als errro.J. v. C. G. die Besehlshaber-schaft über die Carthaginensische Ar-mee übernahm. Er bezwäng so-gleich die Olcadier, und nahm dieStädte Alles, Salamanca undSagunt ein. Von hier an nahm ersichs vor, die Römer zu Haus auf-zusuchen. Er gieng über die Rhone,bahnte sich einen Weg über die Abpen, und rückte n«. I. v C. G.mit 90000. Mann zu Fuß undi rooo. zu Pferd in Italien ein.Er nahm sogleich Turin ein, undschlug deu Cornel. Scipio beyPavia,und den Sempr. Longus an derTrebbia. Folgendes Jahr erhielter einen noch größer» Sieg beymthrasimenischen See über den Cn.Flaimnius, wo die Römer ,5000.Mann zu Fuß und 4000. Reuterverlohren. Q- Fabius Maximus,den man zum Dictator gemacht hat-te, wußte ihn durch sein Zaudern zuermüden; allein der verwegene Bür-germeister Lerentius Varro erlittebey Cannä 216. I. v. C. G. einevöllige Niederlage, wo der andereBürgermeister Paulus Acmilius mit40000. römischen Fußgängern und2700. Reutern, samt dem bestenrömischen Adel aus dem Platz blie-be. Von den s6zo. erschlagenenrömischen Rittern schickte Annibaldrey Sester Ringe nach Carthago.Titus Livius und viele andere habendavor gehalten, daß eS um die rö-mische Republick wäre geschehen ge-wesen , wann Annibal geradenwegSauf Rom losgegangen wäre. AlleinSt. Evremond, Rollin und Mon-
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tesquion urtheilen mit mehr Rechtganz anders. So viel ist gewiß,daß Annibals Aufenthalt zu Capuaden Römern Zeit gegeben, sich vonihrer Bestürzung zu erhöhten , wie-wohl sie auch gleich anfangs bewun-dernswürdige Proben ihrer Stand-hastigkeit ablegten. Indessen fuhrFabius Maximus fort, ihn durchkleine Scharmüzel zu schwächen.Fünf Jahr hernach kam Aunibal,und lagerte sich vor den Thoren vonRom; allein die Römer machtensich so gar nichts daraus, daß sieeben denselben Tag eine beträchtlicheBölkerhülse nach Spanien abschick-ten, und das Feld, worauf Anni-bals Lager stunde, in vollem Werthverkauften. Der anhaltende Regennölhidten Annibal, die Belagerungaufzuheben. Die BürgermeisterMarcelluS schlug sich drey Tag nach-einander mit ihm, mit sehr abwech-selndem Erfolg. Den vierten Tag ibot Marccllus wieder eine Schlachtan. Annibal zog sich zurück, undsagte, was er mit einem Mannanfangen könne, der wedersiegen, noch besiegt werdenkönne. Das folgende Jahr wur-de MarcelluS durch einen Hinterhaltgetödtet. Bald darauf brach Clau-dius Nero, der bisher sein Lagerdem Annibal gegen über gehabt, inder Nacht mit seinen besten Truppenaus, und gieng dem Asdrubal, An-nibals Bruder, entgegen. Neroschlug ihn und Asdrubal blieb mitssooo. Mann auf dem Platz. AlsNero in sein Lager zurückgekommen,ließ er AsdrubalS Kopf in AnnibalsLager werfen. So bald Annibalsolches sahe, gab er Carrhago ver-lohren. Hierauf wurde er nach Afri-ka zurückberuffen, um dem Scipiozu widerstehen. Er verließ Italien-oz.J v. C.G. nachdem er sich ,6.Jahr darinnen aufgehalten hatte.Das folgende Jahr geschah dieSchlacht