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sH. Antonkus von Padua, einFraü-ciscanermönch, gebohren zu Lissabon
' 11ys. lehrte die Theologie zu Thon«louse, Bononien und Padua/ vonwelchem letztem Ort er auch denBeynahmen bekommen, und starbden i). Jun. irz >. Gregor IX.setzte ihn gleich das folgende Jahrunter die Heiligen. Man schreibtihm viele Wunder zu. Die besteAus abe seiner Werke hat P. .Jeande la Haye 1641. herausgegeben.
Anronius von Palermo / gebohrenindieser Stadt i;-;. war von demGeschlecht der Beccadelli zu Bono-liien, daher ihn manche zu einemDononier machen. Er war einvortreflicher Rechksqelehrter undDichter/ und einer der gelehrtestenMänner aus dem XV Jahrhundert/und starb den 6. Jan. 1471. nacheinigen aber erst 1478. Er hat vie-les geschrieben. Laurentius Vallawar sein Freund nicht: daher sie inihren Streitschriften ziinlich hartmiteinander umgiengen.
Anronius, (Primus) mit dem Bey-nahmen Becco / einer der gröstenFeldherren seiner Zeit/ war aus Thon-louse gebürtig. Er erföchte i.J. 69.bey Eremona dem Vespasian einenherrlichen Sieg über den Vitellius.
Anronius de Rosellis/ s. Rosellis.
Anvart oder Anveri, einer der be-sten versuchen Dichter/ausBedeneh/in Khorasan / gebürtig / starb zuBalkhe >roo.
Anubls / ein Abgott der Egyptier/wurde mit einem Hundskops/ in dereinen Hand eine egyptische Schelle(Liltrum) oder eine» Palmzweig,in der andern aber einen Friedens-stab haltend/ vorgestellt. Er warder Mercurius der Lateiner.
Anyrus, ein Redner zu Athen/ undTodfeind des Socrates/ den er auchzum Tod bringen half. Nach dessenTod aber flüchtete er sich nach Hera-rlea / wo er/ nach dem Bericht des
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Themistius, ungefähr I. v.C.G. mit Steinen todt geivorsfenwurde.
Apafi, ( Michael) auch Abaffi,Fürst von Siebenbürgen, kam.6 6l.zu diesem Fürstenthum, ohne da:rangedacht zu haben. Nachdem AliBassa den Kimini Janos genöthagethatte / Siebenbürgen zu verlassen /gedachte er/ ihm einen andern Für-sten von den Eingebohrnen des Lan-des durch eine rechtmassige Wahl derLandstände entgegen zu setzen. Ererkundigte sich deshalben bey den Ab-geordneten der SiebenbärgischenStädte / welche ihm den Apafi vor-schlugen/ der ganz ruhig auf seinemSchloß Ebestfalve saß. Ali Bassaließ ihn durch einige Türken abhoh-len/ ohne ihm von seinen Absichtenetwas zum voraus zu wissen zu ma-chen.: Apafi glaubte, er müßte sterben.Endlich erklärte ihn Ali Bassa vorden Fürsten von Siebenbürgen/ undließ so viel siebenbürgische Edelleute/als er konnte/ in seinem Lager ver-sammle»/ welche ihn gleichfalls zuihrem Fürsten wählten. Apafi sahesich noch mehr in seinem Fürsten-thum bestätigt/ als >66r. KiminiJanos in einem Treffe» blieb. AISder Großtürk nach der berühmtenSchlacht bey St. Gotthard 1664.einen 2ojahriqrn Stillstand machte/bekam Apafi die siebenbürgischeStädte vollends durch Vergleich inseine Hände, worinnen bisher nochkapselst. Besatzungen gelegen. Alsdie Türken 168;. mit dem Kayserwieder brachen, suchte Apafi dieMißvergnügten in Ungarn aufs bestezu unterstützen. Allein als die Be-lagerung von Wien aufgehoben wer-den mußte, gieng alles krebsqänqigvor den Apafi, so daß er auch seinLand selbst den kapselst. Völkern über-lassen mußte. Er starb zu Wenssen-bürg 1690. nachdem er seine Kimderdem kayserl. Schutz empfohln.