Band 
[Erster Theil.]
JPEG-Download
 

247

Ar

Ar

248

Juden, Jerusalem wieder aufzu-bauen, und von seinem siebenden,oder, welches besser ist, zwanzigstenRegierunqsjahr sängt man an, die70. Wochen der Propheten Danielszurechnen. Er ist am wahrschein-lichsten der Ahasverus gewesen,-er die Esther geheyrathet, und 42s.J.v.C G gestorben.

Artaxerxes , wegen seines glückli-chen Gedächtnisses Mnemon ge-nannt, folgte aus seinen Vater Da-rin« Nothus 404. I. v C. G. wareiner der grösten persischen Monar-chen. Sein Bruder Cvrus, auchein Prinz von vorlreflichen Eigen-schaften ergries die Waffen widerihn, wurde aber 40 >. I. v. C. G.in einem Treffen erschlagen. DenKrieg wider d;e Perser führte Artn-xerxes durch seine Feldherren fort,und starb ; 61. I. v.C.G.

Arcaxerxes, mit dem BeynahmenGchus, unter welchem er auchallein vorkommt, des vorhergehen-den Sohn, folgte aus seinen Vaterz 61. I. v. C- G. Er bcvestiqte sichaus dem Thron durch Hinrichtungseiner Bruder, schaste sich den Ar-tabazus vom Hals, eroberte Egy-Pten wieder, und verheerte Sidon,Syrien und Palastina. Sein ver-schnittener Bagoas, der alle Ge-walt in Handen hatte, richtete ihnendlich wegen seiner Grausamkeitmit Gift hin ;;8. J.v.C-G-

Arraxias, Anliochus des GrossenFeldherr, theilte sich, mit Einwilli-gung diese« Prinzen, mit einem an-dern seiner Feldherren in Armenien,und beherrschte es unabhängig.Nach des Antiochus Niederlageflüchtete sich Annibal zu ihm, undgab ihm die Erbauung der StadtArtaxata an, so hernach die Haupt-stadt des Reichs wurde. Tigranes,der sich nachgehends in den Kriegenmit dem Mithridates so berühmt ge-macht, stammte von ihm ab-

Artedi, (Peter) ein schwedischerNaturk'ndiger, gebühren den 22.Febr. 170s. Sein Vater hatte ihnder Gottesgclabrheit gewidmet; al-lein sein natürlicher Trieb vermochteihn, die Arzneykunst zn erwählen.Au Upsal machte er mit dem be-rühmten Carl Linnäus vertrau-te Freundschaft, so daß Linnäus,als er nach Lappland gieng, denArtedi zum Erben aller seiner d!8.und Sammlungen einsetzte. Alshinwiederum Artedi nach Engellandgieng, that er desgleichen gegen denLinnäus. Sie traffen einander17z s- zu Leyden an, als Artedi vonLondon, Linnäus aber aus Norwe-gen zurück kam. Hier machte ihnLinnäus mit dem berühmten Gebabekannt, dem er auch zur Aufgabedes dritten Theils seines Hielaururbehülfiich war. Als aber Artediden 27. Sept. 17)5. vom SebaAbends nach Hause gieng, siel er ineinen Graben, und kam elendiglichum. Linnäus nahm seine KI88. zurHand, »nd gab >7;8. zu Leydenseine Iclitlivologinm heraus.

Arremidorus, von Ephesus gebür-tig, gab sich aber den Beynahmenvon der kleinen lydischen StadtDaldia, weil sie der Geburtsortseiner Mutter war. Er lebte unterAntonin dem Gütigen, und ver-wendete fast seine ganze Lebenszeitauf die Traumdeuterev, schrieb auchI,. V. äe Incerpretsnone iomriio-rum, die Rigant am besten griechischund lateinisch 160). zu Pari- her-ausgegeben. Er hat auch clexuriis und 6e InifteÄions mnnuumgeschrieben, so aber nicht mehr vor-handen.

Arreinisia, Königinn in Carlen, desLygdamis Tochter , begleitete denLerxes in Person aus seinem Zugwider Griechenland, und chnt inder Seeschlacht bey «alamin 480.I.v.C.G. die sie vorher aus sehr

guten