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zum Kriege, und machten den Xan-tippus, einen Lacedämonier, zumFeldherrn, welcher den Römern beyzoooo. Mann erschlug, und > fooo.gefangen nahm. » s >. I- v. C. G.schickten dieCarthaqinenser Gesandtennach Rom, um Frieden zu bitten.Sie gaben ihnen, den Regulus mit,damit er , um seine Freyheit zu er-halten , das Seinige jum Frieden bey-tragen sollte. Dieser aber riethvielmehr zum Gegentheil, und kehrtemit den Gesandten wieder nach Asri-ra zurück. Die Carthaginenser wur-den hierüber so erbittert, daß siedenRegulus in ein mit spitzigen Na-geln durchschlagenes Faß steckten,und also jämmerlich umbrachten;wiewohl andere behaupten, Regulussey eines natürlichen Tods gestorben,wovon Jac. Palmerius in seinenLxercitt- in 30. ^uÄores 6r«coszu lesen ist.
Attius, (Lucius) s.Acciu».
Arys, ein junger Phrygier, den dieGöttinn Cybele so sehr liebte, daßsie ihn zu ihrem Priester machte, wo-bey er das Gelübde der Keuschheitthun mußte. Als er solches nachhergebrochen, entmannte er sich selber,und wurde von Cybele in einen Fei-genbaum verwandelt.
Avalos , ( Ferdinand Frau; von )Marquis von Pescara, einer vonden qrösten Feldherren Carls V. undGroßkämmerer des Königreichs Nea-pel , war beS Alphonsus von AvalosSohn, auS einem alten Neapolita-nischen , ursprünglich spanischen Hau-se, so viele grosse Männer hervor-gebracht. Er verlobte sich noch sehrjung mit Victoria Colonna, auseinem vornehmen römischen Ge-schlechte, welche eben so grossenVerstand als Schönheit besaß.- s, r wurde er in der Schlacht beyRavenna gefangen, und verfertigtein ferner Gefangenschaft ein sehr
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sinnreiches Gespräch von der Lie-be , das er seiner geliebten Victoriazueignete. Nach erhaltener Freyheitthat er dem Kayser grosse Dienstewider die Franzosen, und trug zumSieg bey Bicoque, zur Wieder-eroberung von Mayland und zumgrossen Sieg bey Paria denrg. Febr.irr,-, vieles bey. Man sagt, PabstClemens VII. der über den Fort-gang der kayserl. Waff.n eisersüch- 'tig worden, habe dem Marquis vonPescara die Belehnung mit dem !Königreich Neapel angeboten, wenner an dem Bündniß, so er widerden Kayser anzettelte, Theil nehmen Zwollte. Der Antrag soll ihm auch !anfangs nicht übel gefallen haben.
Als aber der Kayser einigen Ver- >dacht auf ihn warf, entschuldigte ersich, er habe nur darum der LigaGehör gegeben, um hinter ihre Ge-heimnisse und Absichten zu kommen.Wie dem seyn mag, so starb er :doch bald darauf den r 4. Nov. if - s. >im rissen Jahr, ohne Kinder. Er ,liebte die Wissenschaften und gelehrteLeute ungemein. Seine Güter ver-machte er seinem Vetter Aiphonssen von Avalos, Marquis vonGuasto, der auch ein berühmterFeldherr unter Carl V. sein General-lieutenant in Italien und in May-land und Ritter des goldenen Dlies-ses war. Er folgte Carln V. aufseiner Unternehmung gegen Tunis,und war um 1540. Gesandter zuVenedig. Folgendes Jahr ließ erdem Cäsar Freqosus, einem Genue-ser, und dem Anton Rincon, einemSpanier, welche Franciscus nachVenedig schickte, unterwegs auf-passen, und drey Meilen vom Ein-fluß des Tesino in den Po ermorden,weil er wichtige Briefschaften beyihnen vermuthete. -543. nöthigteer den Prinzen von Enghien, dieBelagerung Nizza aufzuheben, ver-lohr aber den 14. Apr. 1544. dieberühm-