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rischen Thron. Sein jüngerer Bru-der Ziznn machte ihm die Kronestreitig, unterm Vorwand, weilMa-homet den Bajajet gezeugt, noch«he er Kayser worden. Allein Zi<zim wurde geschlagen , worauf ersich nach Italien geflüchtet, und da-selbst mit Gift hingerichtet worden.Wider die Venetianer war Bajazetsehr glücklich; wurde aber hinwiede-rum in Eqypten geschlagen , so daßer zuletzt bey einer angezettelten gros-sen Vcrräihcrcy gezwungen war,den Thron seinem Sohn Selim ein-zuraunten, der ihn >sir. vergiftenließ.
Bajcr, (Joh. Wilhelm). Datier undSohn, zwey Lutherische Gottesge-lehrten , wovon jener als Conststo-rialrath und Oberhofprediger zuWeimar, wohin er kurz zuvor vvuder ersten theologischen Profession zuHalle beruffenworden, den-9.Ort.r6-,s. im 48sten Jahr; dieser aberals Doctor und Professor der Gos-tesgelahrhcit zu Altorf den 14- May17-9. im r4sien Jahr gestorben ist.Johann Jacob Hafer, des letz-lern Bruder, starb als Senior dermedicinischen Facultat zu Altorf undMarqgr. Anspachischer Leibarzt deni4.Jul. l7;e.ims8stenJahr. So-wohl der Vater als die beyde Söh-ne haben mancherley Schriften, be-sonders Disputationen, ans Licht ge-stellt.
Vaif, ( Joh. Anton. ) ein Franzvs.Dichter, und natürlicher Sohn desLazarus Hais, den er is;r. zuVenedig gezeugt, nachgeheuds aberlegitimiren, und mit vieler Sorg-falt auferziehen ließ. Er brachte esin der lateinischen und griechischenDichtkunst sehr weit, war aber inder Französischen nicht so glücklich ,besonders da er seine fran'ösljche Ver-se nach dem Syibcnmaß der Grie-chen und Lateiner einrichten wollte.In seinem Hause zu Paris hielt er
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eine kleine musicalische Academie,wobey die grüße Prinzen, selbst Kö-nig Heinrich III. zuweilen erstchie-nen. Er starb 159-. und hinter-ließ viele poetische Schriften.
Baif, (Lazarus) ein Benedictiner-abt zu Charrour und Grenetiere,Reqnetenmcister und Parlaments-rath zu Paris, gebühren in der Pro-vinz Anjou aus einem adelichcn Hau-se, verdient einen Platz unter dengelehrten Männern des XVI. Jahr-hunderts- König Frauciscus I.schickte ihn is;o. als Abgesandtennach Venedig, und hernach auch aneiniae deutsche Höfe. Er hat ä«LeVellizrir ; 6e ILs dlavali undanderes geschrieben, und ist > 54s.gestorben.
Hatt, (Ludwig) Doctor der Sor-bonne und Subpoenitentiarius zuParis, gebürtig aus Adbeville, gabunterschiedliche Schriften heraus,als Ideologie atkeüive ; I'Lxamencle8 Lonfeüeurs er 6e z»!nirencier8;Lapienria Iori8 pirellican8, worin-nen von den vornehmsten PredigersNachricht gegeben wird; und starbums Jahr >670.
Bail,( Ludwig ) auch Baillus,Hofprcdigcr bey König Jacob I. inEnaelland zu Ansang des XVII.Jahrhunderts, hat sich durch seinTuch ?raxi8 ?ietLN8 berühmt ge-macht, so fast in alle europäischeSprachen übersetzt worden.
Baile, (Peter) s. Bayle.
Barster, (Adrian) ein sehr berühm-ter französischer Eriticus, war deni,. Jnn. >649. aus dem DorfeNeuville von armen Dauersleutengebühren. Er studirte zu Beauvais,und lehtte daselbst wieder die schö-nen Wissenschaften, bis er dem be-rühmten Hermant, Doctor der Sor-bonne und Ear.onicus dieser Stadtbekannt wurde. Dieser brachte ihndarauf als Bibliolhecarius zum Prä