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mit den vornehmsten Römern seinerZeit in der genauesten Freundschaft.
B-albus, (Lucius Lucilius ) ein be-rühmter römischer Rcchtsgelehrter,ungefähr 84. I- v. C. G- Er hatnianchcrley geschrieben, so aber ver-lobren gegangen.
Bälde, (Jacob) einer der vortref-lichstcn lateinischen Dichter neuerZeiten, war zuEnsisheim 160;. ge-bühren. >614. trat er in die Ge-sellschaft Jesu, lehrte die Redekunst,und predigte darauf mit vielem Bey-fall am Bayerischen Hof. Er starbz» Ncndurg den 9. Aug. 1668.Man hat seine Gedichte 1660. juCöiln zusammengedruckt.
Balderich , Bischof zu Noneon undDornick, zu Anfang des XII. Jahr-hunderts, hat eine Chronick derBischöffe zu Cambray und Arrasgeschrieben, und ist mr. zu Te-rouane gestorben. Ein andererBalderich starb cls Bischof zuBretagne um > 1;dieser hat eineIlilloriam Hierolol^miranam undanvtis geschrieben.
Baldini, (Joh. Anton) ein gelehr-ter italiänischer Gras, gebühren zuPiacenza, den 7. Jul. >674. stu-dirte zu Bononien, that hernach schö-ne Reisen an die vornehmste europäi-sche Höfe, und kam endlich als Ab-gesandter des Herzogs von Parmaaus den Congreß zu Utrecht. Erbediente sich besonders, seiner Reisenzur Sammlung eines der schätzbar--sien Cabinete, worinnen besonderseine vortrefliche Sammlung vonEdelsteinen befindlich war, welche erin Kupfer stechen lassen, und mitAnmerkunqen der Welt mittheilenwollte. Allein andere Geschäfte hin-derten ihn daran. Er starb denr; Febr. >7-7-
BeUduin, ist der Nahme zweyer Kay-ser zu Constantinopel, wovon der er-ste, »ach einer zweyjährigen Regie-rung, ire>6. iu der Gefangenschaft
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bey den Bulgaren gestorben. Bai»duin II. des ersten Schwestersohn,kam >2)9 zur Regierung, verlohkaber i,6i. die Stadt Cvnstantmo«pel gegen den Griechischen KayserMichael Paläologus,' woraus er sichnach Italien flüchtete, und daselbst127;. starb. Es haben auch vierKönige zu Jerusalem , und zerschie-dene Grafen von Flandern und Hen-neqau diesen Nahmen geführt.
Balduii«, (Bened.) ein Gelehrteraus Amicns gebürtig, lebte zu An»fang des XVII Jahrhunderts undwar in den schönen Wissenschaftenund der Gottesgelahrheit wobl geübt.Er hat einen Track. cls Lalseo an-riguo er mMco geschrieben, der17z;. zu Leipzig wieder aufgelegtworden. Er soll nach einigen einesSchusters Sohn gewesen seyn, auchanfangs selbst diß Handwerk erlernthaben, so aber nicht hinlänglich zuerweisen ist.
Balduin, (Franz) ein sehr berühm-ter Rechlsgelehrter, gebohren zu Ar-ras den 1. Jan. i sio. Er studirte6 . Jahre zu Löwen, hielt sich einigeZeit bey einem vornehmen Herrn anCarls V. Hof auf, und gierig hier-auf nach Frankreich, wo er mit dengelehrtesten Männern, besonders mitdem äu Moulin Freundschaft mach-te. Seine Begierde, die damaligegrosse Gottesgelehrten kennen zu ler-nen , veranlaßte ihn zu einer Reisenach Deutschland. Nachdem erwieder nach Paris gekommen, wur-de ihm die Profession der Rechte zuBoui gcs aufgetragen, weicher er 7.Jahr mit grossen! Ruhm vorstand,so daß auch fein Collega Duarenusihn mit zimlich scheelen Augen ansah.Er wurde hierauf nach Tübingenberuffen; als er aberrmterwegs hör-te, daß clu Moulin wieder dahinge-hen wollte, blieb Lalduin zu Straß-burg, und lehrte daselbst ein Jahr.Nach diesem war er s. Jahr Pro-fessor