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XIII. Zeomerricss erc. Seinetheologische Werke aber sind >68;.von Tillotson in Folianten zusam-men herausgegeben worden, wo aucheine ausführliche Lebensbeschreibungvon ihm zu lesen ist.
Barras, (Wilhelm von) Herr vonSaluste, ein französischer Dichterim XVI. Jahrhundert, dessen sichKönig Heinrich IV. bey verschiede-nen Verrichtungen in Engelland,Dänneinark» und Schottland wohlbediente. Bartas fährte auch eineCompagnie Pferde unter dem Mar-schall von Matignon, und starb inder reformirten Religion 1590. imlösten Jahr. Man hat viele Ge-dichte von ihm. Die bekanntestesind: In Nmains oder la Oeacionliu Klonäs» in 7. Büchern; ^u-äirk; In ViÄoire ä'lvr> erc. wel-che zu Paris 1607. in ir.undlsn.in fol. zusammengedruckt worden.
Barch, (Caspar von) einer der ge-lehrtesten Männer seines Jahrhun-derts, war den rr.Jun. 1787. zuCüsttin auS einem adelichen Geschlech-te gebohren. Sein Vater Carlvon Barch war Professor derRechtsgelahrheit zu Frankfurt anderOber, Churfürst!. Brandend urgischerRath und Kanzler zu Cästrin, dener aber im roten Jahr verlohnCaspar von Barch hatte ein so vor-trefiiches Gedächtniß, daß er schonin seinem yten Jahr den Terentiushersagen konnte. Im i,trnJahrbrachte er den ganzen Psalter in we-nigen Monaten in lateinische Verse,wozu ihm besonders die steissige Le-sung des Prudentius behülflich war.Im rosten Jahr gab er schon einenganzen Band Gedichte unterm Tit.Juvemlia Lxlvarum, Lermvnum,LIeMrum, l.xricorum, wirrend.1607. 8- heraus. Er studirte zuWittenberg, von da er eine Reisenach Italien, Frankreich, Spanien,Engrlland und Holland that, wo«
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mit er ungefähr ro. Jahr zuge.bracht. Nach seiner Heimkunftwählte er Leipzig zu seinem Aufent-halt, doch mit dem Vorsatz, sichganz vor sich den Musen zu wiedmen,und kein Amt anzunehmen. Dieletzten 18. Jahre seines Lebens hatteer daselbst seine Wohnung im Pau«lino, wendete seine Zeit auf die Le-sung alter griechischer und lateinischerSchriftsteller, bemühete sich, dieüble Lesearten zu verbessern, diedunklen Oerter in ein Heller Licht zusetzen, und sonderlich die Schrift-steller der mittlern Zeiten leichter zumachen. Nachdem er in die ;o.Jahr in solcher Stille zugebracht,starb er den >7. Sept. 1678. Sei-uer Schriften ist eine solche Menge,daß, wenn man die gedruckte undnoch »ngedruckte, samt denen, welcheer bey einemBrand und bey andernGe«legenheiten verlohren, zusamenrechnet,es fast nicht zu begreiffen ist, wie einMann so viel habe ausarbeiten kön-nen. Man schätzt besonders sein«HäveilLriL hoch, wovon aber nurein Theil im Druck erschienen, dasübrige ist noch im iblä. vorhanden,und soll ehemals um 18000. st. ge-schätzt worden seyn ; seinen Lomm.in Llauäisnuin ; in ?spinium 8ra-
rium und andere alte Schriftsteller.Gegen das Ende seines Lebens gaber sich bloß mit andächtigen Betrach-tungen ab, und schrieb noch: Soli-loguia rerum äivinsrum. Er hattekeine Collectanea zur Verfertigungseiner Schriften, schrieb alles ausdem Gedächtniß hin, und ändertenichts mehr daran.
Barrhelmi, (Carl) HerrvonBain-ville bey Compiegne, schrieb Ies Ve-rwes trsn^oil'es oppolLes sux ca-loinnies Lipagnoles , so ihm der»Titel eines königl. Historiographus,und ein jährlich Gehalt verschaste.Er starb »641. noch sehr jung.
Barchos