Band 
[Erster Theil.]
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Bareholet, (FabriciuS) ein be-rühmter Lehrer der Arzneykunst zuBononien, wo er den »6. August.15 8 8. gebohren war. AIS zu Man«lua eine Universität angelegt wurde,berief der Herzog r6»6. auch denBartholetuS als ersten Professor derMedicin und Anatomie dahin, wo-bey ihm jedoch seineLandSleute auch inseiner Abwesenheit seine Stelle undBesoldung zu Bononien liessen. Erstarb den ;o. Merz l6;o. und hatunterschiedliche Schriften hinterlas-sen. 1740. kam zu Venedig Lomm.äe Vica ec Lcrixris LLttkoleci her-aus.

Barcholin, (Caspar) ein berühm-ter Dänischer Polyhistor, gebohrenzu Malmoe in Schonen den ir.Febr. 1585. In seinem r; ten Jahrhielt er schon griechische und lateini-sche Reden in gebundener und unge-bundener Schreibart; gieng im i8 tenJahr aus dir Universität Coppenha-gen; 160;. nach Rostock; von danach Wittenberg, wo er;. Jahrsehr eifrig studirte und Magister wur-de , und machte daraus meistens zuFusse eine Reise durch Deutschland,die Niederlande, Engelland und I.talien. Seit er von Wittenberg hin-weg war, hatte er sich stark aus dieArzneykunst gelegt, so daß man ihmzu Neapel eine Profession in der A-uatomie antrug. In Frankreichwollte man ihn zum Professor dergriechischen Sprache zu Sedan ma-chen , so er ebenfalls ablehnte. Ergieng nochmals ,n Italien, legte sichiu Padua noch stärker auf die Ana-tomie, und wurde iLro. zu BaselDoctor der Arzneykunst. Er triebsie darauf zu Wittenberg, wurdeaber als Professor der lateinischenSprache nach Koppenhagen berus-fen, wo er gleich nach 6. Monaten,161;. in die niedicinische Facultättrat. Nach 11. Jahren that er in

einer schweren Krankheit das Er«

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ltlbbe, nach seiner Genesung sichbloß der Gottesgelahrheit zu wid-men. Er hielt eS, wurde -6,4.Professor und r6r6. Doctor derTheologie und CanonicuS zu Rod-schild, und starb zu Sora, als ereben seinen ältesten Sohn dahin führ-te, deniz. Jul- i6ry. Er hattesechs Sohne, wovon der erste Barstolus, Professor der Beredsamkeitzu Koppenhagen; der zweyte Thosmas ebendaselbst Doctor und Pro-fessor der Arzneykunst, von dem infolgendem Art. der dritte Casparvoüor^uris; der vierte Albrecht,Rector der Schule zu Friednchsburggewesen; der fünfte Jacob starbzu Heidelberg als ernannter Profes-sor zu Sora, und der sechste Esrasmus als Pros. der Arzneykunstund StaatSrath zu Koppenhagen.Caspar Barkholin hat sehr viele so-wohl medicinische als theologischeSchriften hinterlassen.

Barcholin, ( Thomas) Casparszweyter Sohn, gebohren zu Koppen-hagen den-o.Oct. 1616. studiertezu Leyden, reisete durch Holland,Frankreich und Italien, wurde zuPadua 164,. ConsiliariuS verdeut-schen Nation und Protektor; -647.zu Basel Doctor; 1647. Professorder Mathematick zu Koppenhagen;folgendes Jahr der Anatomie, und1676. Oecanus kerperuur deS Col-legn Medici. 16 6 l. legte er alle

seine Aemter nieder, und lebte vorsich aus seinem Landgnte Hagestädt.Da aber dieses 1670. nebst seinervortrestichen Bibliotheck verbrannte,machte ihn der König zu seinemRath und Leibarzt. Er hat in derAnatomie gute Entdeckungen ge-macht , auch mit Wandalinen einetheologische Streitigkeit wegen desBluteffens bekommen, so Bartholmauch im Neuen Testament noch vorverboten hielt- Seiner Schriftenist eine grosse Menge; sie sind zuM - Koppen«