Band 
[Erster Theil.]
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lehrten Anmerkungen und Zusätzengeziert, ist eine grosse Menge.

Baxter, (Richard) ein preßbyteria-nitcher Gottesgelehrter in Engelland,gebürtig aus Rowton in Schrops,hire, zeigte von Jugend auf vieleFrömmigkeit und vvrtrefliche Gaben.Er widersetzte sich Cromweln, undwurde Carls II. Kaplan. Diesertrug ihm das Bisthum Heresord an,wofür er sich aber bedankte, und sichmit der Pfarre Kidderminster be-gnügte. Unter Jacob II. kam er1684- ins Gefängniß, wo er zweyJahr sitzen mußte, und starb den 8 .Dec. 1691. Er hat vieles sowohlin englischer als lateinischer Sprachegeschrieben, wovon 1701. zu Leipzigein besonderes Verzeichniß heraus-gekommen.

Baxter, (Wilhelm) Richards Bru-derlohn, von dem er auch zum Er-ben eingesetzt worden, hat 6 Iossa-rium /Vmiguirarum Lrirsnnicarum;Anmerkungen über den Anacreon undHorakius und anders herausgegeben,und ist den ;>.May i/rz.im/rstenJahr gestorben.

Bayard, s Folypaginam.

Bayard , ( Peter du Terrail Herrvon) ein tapferer Franzose zu Aus-gang des XV. und Anfang des XVI.Jahrhund, rts, der sich bey allenGelegenheiten hervorgethan hat.isoi. wehrte er sich allein auf einerBrücke zu Neapel gegen 200. feind-liche Reuter. Bey der Eroberungvon Brescia kaufte eine Frau diePlünderung ihres Hauses mit rooo.Pistolen ab, welche er aber sogleichihren Töchtern schenkte. KönigFranciscuS l. wollte, nach Art deralten Ritter, von niemand andersals von Bavard zum Ritter geschla-gen seyn. Er gieng 1 5 r;. mit demAdmiral Bonnivet nochmals in Ita-lien; bekam aber das folgende Jahrbey dem Rückzug von Rebecco einen

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Schuß in Rücken, woran er imersten Jahr seines Alters starb.

Bayer, (Gottlieb Siegfried) ge-bohren zu Königsberg den 6. Jan.16Y4. studirte in feiner Vaterstadt/zu Danzig, Berlin und Leipzig,ward an letztermOrt 1717. Magi-ster, und i/ri. Prorektor der Ca-thedralkirche zu Königsberg. 1716.gieng er als Professor der griechischenund römischen Alterthümer auf dieAcademie der Wissenschaften nachPetersburg, und setzte sich daselbstin den Chinesischen und andern asia-tischen Sprachen vest. 17,1. be-kam er einen Beruf nach Halle, alsProfessor der Beredsamkeit; manentließ ihn aber zu Petersburg nicht,sondern gab ihm eine ansehnlicheVermehrung seiner Besoldung. Erstarb zu Petersburg den ,c>. Febr.1758. Don seinen Schriften, de-ren eine zimliche Anzahl ist, findtman einen beträchtlichen Theil in dendomment. ^CLäemise kerroxoli-tsnre.

Bayer, (Joh.Wilh.) s. Bajer.

Bayle, (Franz) ein berühmterPhilosophie und Pros. der Arzney-kunst zu Thoulouse; folgte den Grund-sätzen des Cartesius, schrieb LM-me OenersI äs I2 kiiilvtopbie; In-liirurionLS pbyticas scl u 5 um tclw-iLnim, in Quartbanden ; l'tti-ttoire äu kooru; kumain ecc. undstarb 1709. im 87sten Jahr.

Bayle, (Ludwig) s. Bail.

Bayle, (Peter) ein berühmter Cri-ticus und Philosophus, gebohren zuCarlat in der Grafschaft Toix deni g.Nov. 1647. wo sein Vater Pre-diger war; zeigte von Jugend aneinen scharfsinnigen Kopf und vor-trefliches Gedächtniß , und zog dasStudiren allen andern Ergötzlichkei-ten vor. Sein Vater unterrichteteihn selber bis ins i-ke Jahr, wor-