Band 
[Erster Theil.]
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ordentlicher Prediger bey der franzö-sischen Gemeinde, hernach königl.Kabinetsprediger, ferner Consisto-rialrath, Director des französischenHauses, Aufseher über die französ.Schulen, und noch ein Jahr vorseinem Tod Jnspcct. der französischenKirchen zu Berlin, und andern un-ter diesen Sprengel gehörigen Oer-lern. Er schien zu einem Predigergebohren zu seyn, konnte bis gegensein xostes Jahr mit allem Feuerund Lebhaftigkeit der Jugend predi-gen, und starb den s. Jun. 17zSeine Schriften sind : Detente 6sla äoÄrine äes lielorinks; Ira-äuÄion äu dsi. lek. nvec äes dko-res, so er gemeinschaftlich mit I'kntsnr ausgearbeitet; I'ttittvire äedäsnickee er äu krlanicdöisme, vorderen zweyten Theil sein Leben zu le-sen ist; ttiltoire äes prÄiminsiresäe la R-etorinsrion , und anderemehr.

Veausobre, ( Carl Ludwig von)des vorhergehenden Sohn, geboh-ren zu Dessau den 24. Merz >690.wurde ebenfalls zu dem Predigamtebestimmt, wo er rühmlichst in dieFußstapsen seines Vaters trat. >718.gab ihn König Friderich Wilhelmseinem Vater zum Gehülfen, vonwelcher Zeit an er immer bey derKirche zu Berlin blieb. 1771.wur-de er in die königl. Akademie derWissenschaften aufgenommen, undstarb den lo. Merz l7ss. Manhat von ihm: les Lermons äe Imi-tation tur Ir repenrsnce, rrsäuirsäe l'snglois ; Diven süligse, soeine französische Uebersetzung derdeutschen Schrift ist, welcheJablons-ki von der tragischen Begebenheit zuThoren ausgesetzt, und vitcourstur ie nouvezu ^ettsmenr in 2. Fo-lio -UNd ). Octavbänden, welchessein vornehmstes Werk ist.

Beauvais, (Vincent.von) s. Vin-cenrius Bellovacenfis.

BeauvtUierr, (Franzvon) Herzogvon St. Aignan, gebohren 1607.hat sich eben sowohl durch seine Ge-lehrsamkeit als Tapferkeit berühmtgemacht. Er war Ritter der öi-iql.Orden, Duc und Pair von Frank-reich, und Gouverneur rs^Havude Grace, zugleich aber Mitgliedvon der französischen Akademie, sindder Gesellschaft der Ricovrati zu Pa-dua und Protektor der Academieder Wissenschaften zu Arlcs. Manhat unterschiedliche Aufsätze von ihm,sowohl in gebundener als ungebunde-ner Schreibart. Er starb den 16.Jun. ,6z/.

Brauxamis , (Thomas) ein Car-melikermönch zu Paris, und Doctorder Sorbonne, au« Melun gebür-tig, hat Lommenr. in ksrmoniamevangLlicLm in ;. Theilen, nebstandern Werken geschrieben, und istifüA. gestorben.

Bebet, ( Balthasar ) gebohren zuStraßburg i6z r. studirte zu Straß-burg, Leipzig und Wiltenberg, wur-de anfangs in seinem Vaterland«Prediger, hernach 1661. ProfessorTheol. extraordin.und i66r.Doctorder Gottesgelahrheit, von dannener nach Wiltenberg zur Generalsu-perintendentnr und theologischen Pro-session beruffen wurde, wo er denOct. i6»6. verstarb. Er hat ^n-ritjuitLkes biliorise evan^elic« inguLluor prioribus polt Ltirittumiisrum seculis, und viel anders ge-schrieben.

Bebet, (Heinrich) aus Justingen inSchwaben gebürtig, studirte zu Cra«rau, Tübingen und andern Orten,legte sich auf die Sprachen, dieRechte und Dichtkunst, und erhieltvom Kayser Maximilian I. den? poe-tischen Lorbeerkranz Er wurdePros. der Beredsamkeit;» Tübingen,und starb um den Ansang des XVI.Jahrhunderts. Man hat zerschie-denk Schriften von ihm. Seine

kleinen