Band 
[Erster Theil.]
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mit nach Engelland. Nach diesembekam Bedell einBeneficium beyderKirche zu Norivich, wurde Rectordes DreyfalkigkeitsCollegü zu Du«blin, und endlich Bischof zu Kümo-re und Ardagd , gab aber letztereswieder von sich, weil er die Mehr-heit der Beneficien in seinem Kirch-sprengel abstellen, und hiemit beysich den Ansang machen wollte. Ergab sich viele Mühe, die Cathoii-schen in Jrrland zur reformirten Kir-che zu bringen, arbeitete daher aneiner irrländischen Übersetzung derH. Schrift, und trachtete auch eineBereinigung unter den Lutheranernund Reformirten zu stiften. Beyder grossen irrländischen Empörung164,. zeigten die Papisten gegenBedell mehr Hochachtung, als ge-gen alle Engelländer; er starb abernoch in währenden Unruhen den 7.Febr. >642. Bey seinem Leichbe-gängniß besetzten so gar die Rebellendie Gaffen, durch welche er getra-gen wurde, gaben Feuer, und rüs-ten mit dem Volk : Ueguielcar inxscs ulcimus ^nglorum. Diemeiste seiner Schriften sind in denirrländischen Unruhen zerstreut wor-den. Burnet hat sein Leben be schrie-ben.

Bedford, ( Johann Herzog von )Königs Heinrich IV. dritter Sohn,war ein vortrefiicher Prinz, undder furchtbarste Feind vor Frank-reich. Er schlug die französischeFlotte bey Sonthampton, eroberteCrotoi in der Picardie, zog mit sei-nen Völkern in Paris ein, und schlugden Herzog von Alen?on, so daßganz Frankreich vok ihm zitterte.Er starb zu Rouen >4)s. wo auchsein Grab zu sehen ist.

Beger , (Lorentz) ein in den Alter-thümern sehr erfahrner Mann, ge-bühren zu Heidelberg den ry. Apr.r6s). war bey den beyden Chur-fürsten in der Pfalz Carl Ludwig undHistop. Handwörterbuch.

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Carl Bibliothekarius und hernachbey derselben Cabinet von Münzenund Alterthümern Antiquarius Alsaber diese beyde Prinzen mit Todabgegangen, kam basCabinet 1686.in die Hände des Churfürsten zuBrandenburg, und Beger wurdezugleich bey demselben Rath, Bi«bliothecarius und Antiquarius Erhat vieles geschrieben , als Iketsu-rum gemmsrum er mimilmnrum exrkelauro pslsrino teleÄum, in fvl.Lpicilegium rnriguirscin, live fz-tciculi vsrisrum Xnriczujrstum, erc.deßgleichen hat er unter dem Nah-men in ei-

ner Schrift: Betrachtung desH. Ehestands 1679. 4. r>. demChurfürsten ^arl Lud i>, zu g> allen,dieVielweiberev öffentlich vertheidigt,so er aber nachgehends unter CarlsRegierung selber widerlegen mußte,wiewohl die Widerlegung nicht zumDruck befördert worden. Begerstarb zu Berlin den ri. Februar.

170s.

Nehm, (Joh.) ein Lutherischer Got-tesgelehrter , gebühren zu Königs-berg den r;. Jun. ,778. studirtein seiner Vaterstadt und zu Le.pzjg,wo er sich um der Chronologie wil-len sonderlich beym Calvisius auf-hielt , that eine Reise nach Holland,und wurde 1608. zu Wittenbergzum Doctor der Gottesgeiahrheitgemacht, i süy. wurde er als Pros.Extraord. nach Königsberg beruffen,wo er bald darauf Oberhofprediger,16,2. Ordinarius, Consistorialrathund >641. Wsitator des Natangi-schen Distrikts wurde. Er starbdaselbst den 27. Apr. 1648. SeineSchriften sind: Lbkonoloxis 2 con-äiw inunäo usque sä äelerumkemplum lüeroldl>nutsmim, nebstsehr vielen akademischen Streitschrif-ten.

Behn, (Aphüra) eine englische Dich-terin, war eines Edelmanns John-N so»