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nachgehends aber selber zur Spani-schen Parthey nbcrgieng , und umsJahr ,790. starb. Sein SohnHeinrich war is?;. i» Bremengebohren, und wurde schon isys.im Städtchen Wehrt in spanischenDiensten gefangen genommen, nachz. Monaten aber wieder ausgelöset.,606. vertheidigte er Oldensecl, zureffen Eroberung er das Jahr vor-her auch geholfen, wider GrafenMoritz von Nassau, bis die Spa-nier es entsetzen konnten, wurde aberDarauf zu Erkelens im Jülichischenvon Gras Heinrich Friederich vonNassau das zwcytemal gefangen.,6ir. erhielt er die Statthalterschaftdes Herzoqthmns Geldern, wurdeStaatsrath und General-Feldhaupt-»nann der niederländischen Kriege.Nach geendigtem Stillstand >621.ivar er einer der ersten, der die Waf-fen wieder ergriffe, UNd Nahm >6rr.Jölich ein, that darauf einige Ein-fälle in die vereinigte Provinzen,Loch ohne wettern Erfolg, als daß erdiese Lander grausamlich verheerte,mußte auch >625. von Grave unver-richter Dinge abziehen. 1626.überfiel er den General Styrum,nahm ihn gefangen, und machte guteBeute, zog nach Westphalen, muß-te aber die Belagerung von Lippstadtwieder aufheben. >629. führte erdie Spanische Völker an, welcheHerzogenbusch entsetzen sollten, konn-te aber nichts ausrichten; fiel darausin die Velau , und richtete grosseVerwüstung an, da indessen die Fein-de Wesel eroberten. Dieses brach-te ihn in Ungnade, so daß er einManifest zu seiner Entschuldigungherausgab. Dieses und andere Um-stände veranlaßten ihn, daß er 16;die spanische Dienste gar verließ,und in mancherley geheime Unter-handlungen wider Spanien trat;gab im Haag manche Anschläge aufspanische Vestungen an, die auch
erobert wurden ; kündigte dem Kö-nig von Spanien in einem Manifestden Gehorsam aus, und warb Völ-ker, weswegen er den 2f. Jun.16; zu Mecheln des HochverrathSangeklagt und verdammt wurde.16);. führte er eine eigene Armeewider Spanien ins Feld, überließaber zuletzt seine Völker dem Prin-zen von Oranien, und gab sich zurRuhe, worauf er den 12. Jun.168;. starb, ohne von seiner Ge-mahlinn Erben zu hinterlassen, hatteaber einen natürlichen Sohn Herr-mann, dem er die HerrschaftStephanswerth gab, welche nachge-hends an Spanien verkauft worden.
Berger, (Joh.Heinr.von) kayserl.Reichshosrath, gebühren zu Gera imVogtlande, wo sein Vater Valen-tin damals Conrector war, den 29.Jan. 1657. studirte zu Leipzig undJena, nahm an ersterm Ort dieDoktorwürde an, las Collegia, undwurde endlich unvermuthet nachWit-tenbcrg beruffen < wo er Professorssnris oräinarius ward, und sich al-so hersür that, daß er nicht nur er-ster Antecessor und Ordinarius seinerFacultät, sondern auch Assessor imniederlausitzischen Landgericht, nndChursächsischer Appellations - Rathzu Oreßden wurde. Bey dem vonKönig August errichteten Reichsvica-riat wurde er ebenfalls als Mitgliedaufgestellt, und gieng endlich >714-nachdem er das zweytem«! dazu be-ruffen worden, als evangelischerReichshofrath nach Wien. Carl VI.erhob ihn mit seinem ganzen Hausin Reichsadelstand, und die unmit-telbare schwäbische, fränkische undrheinische ReichSritterschaft nahmihn in ihr Mittel auf. Er starb zuWien den 2p. Nov. 17)2. SeineSchriften sind: die Ehursachsl-sche Proceßordnung, die er1699. auf köniql. Befehi abgefaßt;/innmariones in I-ancelloti Inki-O z mrio-