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tMioncs )uris O-monici; Oecono-wiL suris sä ulum Iioäiernum sc-cominoäLri, u:d viele andere mehr.Sein Brud, r Johann Gottfriedvon Berger starb den z.Octob.17 j6. als erster Professor der Arz-neykunst und Senior dergesammtenUniversität Wittenberg im 78stenJahr.
Bergerac, (Cyranovon) siehe Lysraus-
Berghem, ( Nicol.) ein holländischerMahler »nd Kupferstecher, hieß ei-gentlich Rlaasse, und war 1624.zu Amsterdam gebohren. Er brach-te den grösten Theil seines Lebensaus dem Schlosse zu Bentheim zu,welches er »ach allen seinen an-genehmen und manniasachen Pro-spekten abgemahlt Berghem warstill und furchtsam , hatte aber einegeitzige Frau, die ihm kaum Zeitließ Athem zu schöpfen. Sie setztesich in ein Zimmer unter ihm, undklopfte mit einem Brett immer an dasGewölbe hinauf, damit, er ja nichtcinschlaffe, sondern immer fortar-arbeite. Er war besonders in Land-schaften und Thieren glücklich, undstarb >68). im 7?sten Jahr.Bergier , ( Nirol. ) Professor zuRheims, wo er 1557. gebohrenwar, und nachmaliger Advocat vonvorzüglichem Ansehen, errichtete ei-ne sehr genaue Freundschaft mit demPcirescius und äu paz- , hielt sichbesonders an den Präsidenten vonVellievre, in dessen Schloß Grignoner auch den 1 s. Sept. 162;. gestor-ben ist. Seine Hauptschrist ist:läilboire äes xranäs ckemins äs1'LmpireUomain, so ins lateinischeund italiänische übersetzt, und demThesaurus des Gravius Dom. X.einverleibt worden ist.
Berigard, (Nicol.) ein sehr scharf-sinniger Philosophus in Frankreich,gebohren zu Moulius den 1 s. Aug.
^1778. wurde z» Air in derProven-ce Doctor der Weltweisheit undArz-neykunsi, und lehrte zu Paris mitsolchem Beyfall, daß ihn der Groß-herzog von Toscana anfangs nach iPisa berief, welche er nach 12. Jah-ren mit Padua vertauschte. SeineSchriften sind: Oirculus kisanusleu Opus äs vekeri er xeriMericaxliiloiopbir in ^riUoreUs I>ibrosxlixticorum, 164z. wodurch er sichin den Verdacht des Skepticismussetzte; Oubirariones OrlilXi ^n-csei 1632 Er starb 166;.
Berlichingen, ( Goetz von) mitder eisernen «Zand , ein tapfererRilter, wurde b y seinem VetterConrad von Berlichingen er-zogen , mit dem er 14^7. auf denReichstag zu Worms zog. Er trathieraus bey dem Margqrafen Friede,rich von Brandenburg in Kriegsdien-ste, diente den Bayern in den Pfäl-zischen Händeln, wobey er das Un-glück hatte, die linke Hand durcheinen Schuß zu verliehren, statt de-ren er hernach eine eiserne Handführte. Mit seinen Nachbarn fienger vielfältige Fehde» an, so ihn weitund breit bekannt und furchtbarmachten ; that Herzog Ulrich vonWürtcnbcrg gute Dienste, wurdeaber, als der Herzog aus dem Landgetrieben wurde, vom schwäbischenBund gefangen, und mußte sichIs22. mit rooo. Goldqulden ran-zioniren. Im Baurenkrieq zwangenihn diese Aufrührer auf einige Wo-chen ihr Hauptmann zu seyn. Erwurde hierüber nochmals vom schwä-bischen Bunde nach Augspurg gefan-gen gesetzt, mußte eine Urphedeschwöhren, und 16. Bürgen vor sichstellen; und starb endlich den 2;.Jul. >762. Er hat seine Thatenselber beschrieben, welche artig zulesen sind, und einen guten Begrisvon der damaligen ritterlichen Den-kungsart geben. Sie sind 17zr.
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