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vermochte / wollte er doch wenigstensder Leiowache den Befehl dazu nichtselber geben. Er starb 61. dreyJahr nach dem Tod der Agrippina,vermuthlich an Gift. Man mußihn mit dem Burrhus oder Bur,rus, des Kaysers CommodusSchwager, nicht vermengen, dendieser Prinz r86. auf die Beschuldi-gungen seines Lieblings Cleanders,dessen Streiche Burrhus entdeckt/hinrichten ließ.
Burrhus, ( Joseph Franz) sieheBorri
Bury, (Arthur) ein englischer Got-tesgclehrter zu Orsord/ der aber1690. das bekannte Buch: dasnackte Evangelium / in engli-scher Sprache herausgegeben, worin-«en er sich, wenn man gelind davonurtheilen will, weniastens als einensehr groben Jndifferentisten erweißt.Daher auch das Buch durch einenSchluß der Universität Oxford ver-dammt, und hernach durch den Hen-ker verbrannt worden-
Busaus, (Joh. ) ein Jrsuite ausNimwegen gebürtig, studirte zu Rom,und lehrte die Gottesgelahrheil zuMaynz, wo er -611. im ödstenJahr gestorben. Er hat viele Con-trooersschrifken und anders hinter-lassen Seine beedeBrüderGerhardund Peter haben sich gleichfalls inder gelehrten Welt bekannt gemacht.
Busbec, ( Auger. Gislen ) latein.
, ein wegen seiner Ge-sandschasten berühmter Mann, warzu Commines in Flandern gebohren.Der Herr dieses Orts zeugte ihnausser der Ehe mit einer Weibsper.soa von geringem Stande, ließ ihndennoch bey sich erziehen, und als erseine gute Eigenschaften wahrnahm,durch Kayser CarlV. legitimiren.Er studirte zu Paris, Venedig, Bo-«ynien und Padua, hielt sich eine
Zeitlang zuLonden beym Abgesandtendes römischen Königs Ferdinand auf,und war kaum nach Flandern zurück-gekommen, als er von diesem Prin-zen nach Wien beruffen wurde, umals Gesandter nach Constantinopel zu-gehen, welches zum zweytrnmal ge-schahe. Das anderem«! blieb er 7.Jahr zu Constantinopel, und brachteeinen guten Stillstandstractat zuwe-ge. Während dieser Zeit sammleteer viele alte Jnscriptionen und Me-daillen, kaufte E8. brachte seltenePflanzen und andere Merkwürdig-keiten der Naturhistorie zusammen,wovon man beym Gruter und in derkayserlichen Bibliotheck vieles findt.Nach seiner Rückkunft hätte er gernein der Stille gelebt, bekam aber dieAufsicht über Kaysers Maximilian II.Prinzen, gieng mit der PrinzessinnElisabeth, die an Carln IX. ver-mahlt wurde, nach Frankreich, undblieb auch nach Carls Tod , da siewieder nach Deutschland gieng, alsGesandter des Kaysers und dieser ver-witkibten Königinn in Franckreich zu-rück. Er starb auf einer Reife zuSt. Germain bey Rouen den -8.Oct. 159,. Man hat sein Itinera-rium (lonllaminopoliranum; Con-silium äs re milirari contra l'urcaainkiruenllr und anderes von ihm.Die vollständigste Sammlung seinerSchriften ist die Baselsche von
1740.
Luscherro von Dulichio, ein gebohr-ner Grieche und berühmter Baumei-ster des XI. Jahrhunderts. Er hatdie prächtige Cathedralkirche zu Pisagebaut.
Busiris, war, nach der Fabellehre,ein grausamer König in Egypten,der alle Fremden, die in sein Landkamen, opferte, vom Hercules aber,mit dem er gleiche Tragoedie spielenwollen, getödtet worden. Einigebehaupten, daß nur rothköpfichteFremdlinge diesem Schicksal unter-worfen