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Ro m ProtonotariusAposlolicus wur- Laldcrinus, ( Domitius) ein be-be. Er starb 1540. zu Ferrara, rühmier Grammalicus des XV.
und wollte in seiner Bibliotheck be> Jahrhunderts, gebürtig von Calde-
graben sevn. Man hat YucetHo- ria bey Verona , nach andern von
ne8 epi^olicas criricss er t'amilis- Torri, auch mi Veroncsischen Kirch«
res; ctel'iilorum Iuäi8; lle re na-vali; (Armins und andere Schrif-ten von ihm, so 1544. zu Basel mFolio jiisammen gedruckt wordensind.
Lalcar, (Joh. von ) ein berühmterMagier, aus Ealcar gebürtig, ar-beitete in dem Geschmack des berühm-ten Raphaels, und starb zu Neapel
1,-46.
Lalchas, einer der berühmtestenWahrsager des Alterthums, Tbe-siors Sohn von Mycene, gienq mitden Griechen zur Belagerung Trojaab. Er sagte ihnen vorher, daß dieBelagerung zehen Jahr wahren, unddie Griechische Flotte nicht ehe ausdem Hafen zu Auljs auslauffcn wür-de, bis Agamemnon seine TochterJphigenia der Diana geopfert habe.Homer gedenkt seiner gar oft, vor-nemlich in den Händeln des Aga-memnons mit dem Achilles. Nachder Eroberung Troja soll Calchasnach Eolophon gegangen, und da-selbst aus Verdruß gestorben seyn,weil er sich vom Wahrsage« Mopsusin seiner Kunst übertrosfen sahe.
Ealdenbach, ( Christoph) gebührenzu Schwibus in Nieder Schlesienden n. Aug. 167;, studirte zuFrankfort an der Oder und Königs-berg, ward am let-tern Ort Prore-ktor der Altstadtisch » Schule, undiäsü. Prof.ssor der Grschjchtkunde,Beredsamkeit und Dichtkunst zu Tü-bingen, wo er den ,6. J»l. 1698.gcst wben. Er war ein guter Poetund Redner, und schrieb §/lvr8l'wliiiiAenles ; Oomyeiiäium Klre-wrice8; Innenreim l. II!. Kliz-rk-morum b.. I. pemaöem Imperaco-rum Oermano - Laxonum und an-ders mehr.
sprengkl, war neck) nicht 24. Jahralt, als er durch Vorschub des Ear«dinals Bessarions nach Rom beruf«fcn wurde, die schönen Wissenschaf-ten daselbst zu lehren. Er wurdezugleich apostolischer Secretar, undstarb 1477. im zostenJahr. Manhat Commenkarios über den Juve«nalir, Stativs, Martialis und an»dere lateinische Dichter von ihm.Don der Religion soll er wenig odergar nichts gehalten haben.
Lalderinus, (Joh.) ein Rechtsge«lehrt.r von Kononicn in der Mittedes XIV. Jahrhunderts, hat überdie fibrös vecrerales coinmentirt.Joh. Andreä vahm ihn an Sohns«statt auf, und gab ihm seine gelehr«te Tochter Novell«.
Lalendcrrio, ( Philipp) ein ge-schickter Bildhauer und Baumeister,in der Mitte des XIV. Jahrhun-derts. Er hat die vortrefliche Gal-lerten auf dein Marcusplatz zu Ve«nedig gebaut, so auf Marmorsäu-len ruhen, und rund um den Platzgehen. Die Nepublick hat ihn nichtnur reichlich davor beschenkt, son-dern selbst der damalige Herzog Ma«rinur Falier hat ihn davor in seineVsM'Mschafl aufgenommen.
Laie,Mus, (Elisius) ein guter la«tciniicher Dichter zu Ausgang desXV. Jahrhunderts . aus der StadtAmpbratta in Apulien gebürtig,daher ir auch den Beynahmen Am»phrancnsrs sührt, hatte vortees«liche Gaben ; ko -nte aber doch seinGlück nirgends wohl machen , undstarb in seinen besten Jahr-m in grosserArmuth. Seine I^ibri III. cle IZel-1 o ranarum er mmium werdenhochgehalten. Er hat ausser diesen
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