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den Oct. isro. tu Achen ge«krönt. Von dieser Zeit an lebte Carlfast in beständigen Kriegen. Sei'nen ersten Reichstag hielt er isri.zu Worms, auf welchem Luther,weil er nicht widerruffen wollte, indie Reichsacht erklärt ward. ls»i.kam es zwischen Carl und Franz zumoffenbahren Bruch. Der Kaysernahm Tournai ein, wogegen er abereinige andere niederländische Städteverlohr. Hingegen war er in Ita-lien, besonders durch seine Verbin-dung mit Pabst Leo X. durchausglücklich, schlug die Franzoscn beyBicoque, und trieb sie is-i. undisrr ausdem ganzen HerzogthumMayland, welches Carl als ein er>ösnetes Reichslehn an sich ziehenwollte, rrir. gieng er nach Spa-nien , um einige Unruhen daselbst zuWen, und trat unterwegs mrt Hein-rich vm. in Engelland in genauereVerbindung wider Frankreich. In-zwischen war Carl von Bourbon,Connetable von Frankreich, zuCarlnübergegangen, worauf 15,4. dieKayserlichen Marseille belagerten,aber nicht erobern konnten. Nochzu Ausgang dieses Jahrs gieng Kö-nig Franz selber mit einem Heer nachItalien, hielt sich aber mit der Be-lagerung Pavia so lang auf, daßder Connetable von Bourbon Zeitgewann, sich zu verstärken. Den »4.Febr. 152s. kam eSzu einem Haupttreffen bey Pavia, wo die Franzo-sen gänzlich geschlagen, und ihr Kö-nig selber gefangen wurde. Manführte ihn zu Earln nach Spanien.Den -4 Jan. isr6. wurde zuMa-drid ein Vertrag geschlossen, undFranz kam wieder in sein Reich zu-rücke. Man sahe voraus, daß einso erzwungener Feinde keinen Be-stand haben würde. König Franzverband sich mit Engelland und denItaliänischen Staaten, und Italienwurde wieder ein Schauplatz des
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KrlegS. Allein das Glück war ganz'
»ich auf der kayserlichen Seite, wor'über auch Rom den 6. May 1527.erstiegen, und unter Verödung gros-ser Grausamkeiten geplündert, derPabst selber aber in der Engelsburgeingeschlossen wurde. Der Conne-table von Bourbon war einer derersten, die bey Bestürmung der !Stadt erschossen wurden. KayserCarl that in Spanien, als ob alles Idiß Unglück der Stadt Rom ohnesein Wissen und Willen begegnetwäre, legte die Traur deswegen an,und hielt öffentliche Processionen vordie Besrcyung des gefangenen Pabsts,welcher endlich ifry. den Friedenziemlich theuer von Carln erkauffenmußte, und davor das Vergnügenhatte, den Kayser im Febr. ,s;o.zu Bononien zu krönen. Mit Frank-reich war auch den s. Aug. is-y.zu Cambray Friede gemacht wor-den. Nachdem inzwischen in Deutsch-land die Fürsten und Stande, wel-che Luthers Kiechenverbefferung an-genommen, wider den auf demReichstag zu Speyer 1729. gemach-ten Schluß protestirt hatten, kamCarl selber nach Deutschland, undschrieb is;o. einen Reichstag nachAugsburg aus, wo den -f. Jun.die protestantische Stäube ihr Glau-bensbekanntniß dem Kayser öffent-lich übergaben, wowider zwar Carleinen ziemlich harten Schluß erge-hen ließ. is;r. kam der Kayserwegen immer grösserer Türkengefahrwieder aus den Niederlanden nachDeutschland, verwilliqte den Prote-stanten, welche sich sonst zu nicht«verstehen wollten, vollkommene Re«ligionS Freyheit, und zwang Soly-mann die Belagerung Wien aufzu-beben. is;;> gieng er wieder nachSpanien. 15,5- setzte er den vonTunis vertriebenen Muley Assemwieder ein, und behielt die VestungGoletta vor sich. Wie aber der