Band 
[Erster Theil.]
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Las Zeichen der Zwillinge, eben weil von seiner Geburtsstadt Castro, und

Liese Sterne sich niemals zugleich se- lehrte die Rechte zu Florenz, Bono-

hen lassen/ gleichwie die beyde Erst« nien / Siena und Padua mit sol-

der ihre Unsterblichkeit auch nur chem Ruhm, daß man sagte: Si Lar-

Wechselsweise gemessen dursten. wlus non esser, kaulus esssc. Er

Castricius, ( Marc.) eine Obrig« starb sehr alt 14;?.k.itsprrlon zu Placenz, 8 s. J.v.C. Larel, (Wilh.) ein ParlamentsrathG. schlug dem Bürgermeister Cn. zu Thoulouse, der 16-6. gestorben,

Carbo die Geisseln ab, wodurch die- und btemoires <le I>angueäoc und

ser besagte Stadt zur Parthey des klemoires äes domres äs Ikou.

Marius wider den Sylla verbinden lo» 5 s geschrieben hat.

wollte. Als Carbo dem Casiricius Cacesby, ( Marc.) ein Engellauder,

Lrohete, er habe viele Degen;antwortete dieser : und ich vie-le Jahre. Gleiche Antworthatte Solon dem Pisistratus, undConsi^ius dem Cäsar gegeben. Ei-ters Castritius, mit dem man ihnnicht verwechseln muß , war ein rö-mischer Redner des H. Jahrhun-derts.

Lastriota, s. Scanderberg.

Castro, (Alph. de) ein berühmterGottesgelehrter des XVI. Jahrhun-derts, trat in den Franeiscaneror-Len, und gieng mit Philipp II. nachEngelland, als er die Königinn Ma-ria heyrathete. Er wurde zum Erz-bischof zu Compostell ernennt; starbaber noch vor Ausfertigung der Bul-le, zu Brüssel den iz.Febr. iss8.im 6;sten Jahr. Fevardentius hatseine Werke 1778. zu Paris heraus-gegeben. Das vornehmste darunterist: b.. XIV. aäverlus omnes liL-rele8.

Castro, (Leo de) ein Canonicus zuValladolid im XVI. Jahrhundertund Professor zu Salamanca, mach-te sich vornemlich durch ein lateini-sches Werk bekannt, worinnen erwider den Arias MontanuS behaup-ten wollen, daß die Vulxara undI.XX. dem ebräischen Text weit vor-zuziehen seyen.

Castro , ( Paul de ) einer der be-rühmtesten Rechtslehrer des XV.Jahrhunderts, hat seinen Nahmen

der den r;. Dec. 1719. zu Londenim 70. Jahr gestorben. Er ist derVerfasser eines Werks, so die na-türliche Historie von Carolina, Flo-rida und den Inseln Bahama be-greift. Man findt aus diesem Werkgenommene Kupfer in den Beschrei-bungen der Vögel und Fische, so zuNürnberg herauskommen.

Latharma von Arragonien, KönigSHeinrich VIII. in Engelland erste Ge-mahlinn,war Ferdinands des Catholi-scheu und Jsabellen von Casiilien Toch-ter, gebohren den 16. Dec. >485,unddie jüngste Schwester von der MutterCarls v. Sie ward den 14. Nov.isoi. an den damaligen Prinzenvon Wallis Arthur vermählt, densie aber, nach einem fünfmonatli-chen Ehestand, den r. Apr. iso,.wieder verlohr. Weil Heinrich VII.das reiche Heyrathgut nicht gernewieder heraus gab, mußte sie, nacherhaltener päbstlicher Einwilligung,der jüngere Sohn Heinrich ehelichen,ob er gleich nicht viel Lust dazu hat-te, weil die Prinzessinn 6. Jahr äl-ter war als er, daher er auch inseinem i4ten Jahr dem damaligenBischof von Winchester eine Prote-station dagegen übergab. Nichtsdestoweniger vollzog er die Heyrathnach seines Vaters Tod - 509, undlebte bis -sr?. in einer friedlichenEhe mit ihr. Am diese Zeit setzteder Cardinal Wolsey aus Rachgiersowohl gegen die Königinn, die ik

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