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massiger Weise abgesprochen , in derHosnung, eine solche Unternehmungwürde ihn um seinen Ruhm Krimgen. Allein Cato führte sich so klug; dabey auf, daß man ihm von keiner' Seite nichts vorrücken konnte. Alsder bürgerliche Krieg zwischen Pom-pejus und Cäsar ausbrechen wollte,gab sich Cato alle Mühe, sie zu ver-einigen. Wie er aber hiezu nichtgelangen konnte, schlug er sich aufdie Parthey des Pompejus, weil erglaubte, dieser suche die Republickwider Cäsarn zu vertheidigen undausrecht zu erhalten. Nach derSchlacht bey Pharsalus und desPompejus Tod begab sich Cato nachUtica, und als er hörte, daß Cäsarihm nachfolgte, rieth er seinen Freun«den, sich durch die Flucht zu retten,und seinem Sohn die Gnade desUeberwindcrs zu versuchen. Erselber lud seine Freunde und die vor-nehmsten der Stadt zum Abendessen,wobey er sich auf seine gewöhnlicheArt bezeugte, las darauf, als er al-lein war, den Phadon des Plato,oder sein Gespräch von der Unsterb-lichkeit der Seele, und schlief ruhigein. Als er erwacht, las er besag-tes Gespräche nachmals, und stießsich den Degen in den Leib. Maneilte aus das vernommene Geräuschzu Hülfe, und der Wundarzt ver-band die Wunde. Allein Cato rißsie wieder auf, und starb in seinem4«sten Jahr 47- Jahr v. C. G.Cäsar soll ihm seinen Tod mißgönnthaben, weil er dadurch ausser Standgesetzt worden, dem Cato Gnadewiderfahren zu lassen. Die römi-sche Schriftsteller verehren an Catoeinen ausserordeutlich grossen Mann.Man findt aber doch manches in sei-nem Leben, so sich gar nicht, oderkaum durch seine stoische Lehrsätzeeinigermassen entschuldigen läßt.
Laco , ( Valerius ) ein lateinischer
Poet und GrammaticuS, nach dem
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Suetonius, aus dem NarbonnesischenGallien gebürtig, öfnete zu Romeine Schule, wodurch er sich grossenRuhm und beträchtliches Vermögenerwarb. Er kam aber wieder umalles, und starb in grösser Armuth,welche er doch mit vieler Standhaf-tiqkeit ertrug. Man hat nichts mehrvon ihm, als ein Gedicht unter demNahmen: virse, das er gemacht,als er sein Vaterland und seine Lieb-stinn verlassen mußte. Es wird ge-meiniglich mit den eatLleciis desVirqilius gedruckt. Cato starb inhohem Alter etwan zo. Jahr vorC. G.
Larrou, (Franz) ein berühmter Je-suite, gebohren zu Paris den rz.Dec. i6s<-, trat 1677. in den Or«den, und legte sich anfangs aufs Pre-digen , gab es aber nach 7. Jahrenwieder auf, weil ihn dasAuswendig-lernen zu viel Mühe kostete. Er ar-beitete darauf 12. Jahre lang anden Memoires clu Irevoux, undschrieb sonsten noch llitloire Genera-le äe I'Lmpire cle lVlo§ol , derenbeste Ausgabe von 1717. in §. Duo-dezbänden ist; l'Mkoire än ksna-risme äes kleligions?rnrellantes,in ;. solchen Bänden; eine französi-sche Uebersetzung des Virgilius mitkritischen und historischen Anmerkun-gen, wovon die beste Ausgabe »72^.in 4. Duodezbänden erschienen, undwelches sein Hauptwerk ist IlilioirsRomaine in 20. Quartbanden, mitgelehrten Anmerkungen vom P.Ronille, der den 7. May 1740.gestorben ist. Man hat auch eineAusgabe in 20. Duodezbänden, woaber die Anmerkungen weggelassenworden. Catrou starb den ir-Ott.17 ) 7 .
Lats , ( Jacob ) auch Latz , eingrosser holländischer Rechtsgciehrter,Staatsmann und Dichter , war' 777. zu Browershaaen in Zeelandgebohren. Nach gemachten Reisen
setzte