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den 17. Der. -o;/. in einem Tref-fen bey Barleduc umkam. Con-rad starb zu Utrecht den 4 Jun. r o;-.Sein Sohn Heinrich M. war seinNachfolger.
Conrad m. Herzogs Friederich inSchwaben Sohn, und KaysersHeinrichs IV. Enkel von seiner Toch-ter Agnes, wurde nach dem Tod deSKayserS Lotharius den 22. Februar,n; 8. zum Kayser gewählt. Hein-rich der Stolze, Herzog in Sachsenund Bayern, Lothars Schwieger-sohn, wollte die kayserlichen Jnsig-nien nicht ausliefern, worüber es zueinem schweren Krieg kam. Hein-rich wurde in die Acht erklärt, undsein Sohn, Heinrich der Löw,mußte nach des Vaters Tod zufrie-den seyn, daß er nur Sachsen wie-derbekam. n;7. thatConrad mitKönig Ludwig in Frankreich einenZug ins gelobte Land , sie richtetenaber nichts aus, und kehrten nachvergeblich unternommener Belage-rung der Stadt Damascus mit die-sem Schaden wieder nach Haus.Conrad starb zu Bamberg den i 5.Febr. i>5-, als erim Begrifwar,einen Zug in Italien zu thun, umsich zum Kayser krönen zu lassen.Seines Bruders Sohn, Friederichder Rothbart, war sein Nachfol-ger.
Conrad IV. Friederichs II. Sohnvon seiner Gemahlinn Jolantha,wurde an statt seines ältern BrudersHeinrich, den der Vater um seinerEmpörung willen gefangen gesetzt,ir;6. zum römischen König ge-wählt und gekrönet. Indem seinVater in Italien war, besorgteConrad die deutschen Angelegenhei-ten mit vieler Klugheit und Tapfer-keit , und behauptete seines VatersAnsehen in Deutschland, ob ergleich von den beyden GegenkaysernHeinrich Raspo und Wilhelm ausHolland in zwey Treffen tüchtige
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Schläge bekommen. Nach seinesVaters Tod 1250. führte er sichals wirklicher Kayser auf, qiengnach seinen Sicilischen Erbländernin Italien, weil der Passt und seinnatürlicher Bruder Manfred allerleyUnruhen daselbst anrichtet-n, undkam wieder nach Deutschland, umWilhelmen von Holland zu begeg-nen, welchen der Pabst immer wi-der ihn in der Empörung unterhielt.Als Conrad nochmals nach Italienmußte, befiel ihn bey Lavello einhitziges Fieber, woran er in weni-gen Tagen den 2,. May 1254. starb.Die meisten Schriftsteller sagen, ersey von Manfred vergiftet worden.Allein Giannone behauptet in seinerIlloe dlsxoli u. XVIII. cap. 2.aus einem alten Schriftsteller dasGegentheil, und schreibt die ganze Be-schuldigungen den welfischen Schrift-stellern zu» welche alles zusammen-gerast, um nur Friederichell. Nach-kommenschaft der Nachwelt zum Ab-scheu zu machen. Der unglückli-che Conradin war sein Sohn undErbe.
Conrad, ein Cardinal und Abt deSCisterzienserordens, und gcbohrnerGraf von Urach , gierig als päbstli-cher Legat nach Frankreich, Deutsch-land und Orient, und starb 1,27.
Conrad von Liechtenau, gemeinig-lich Urspergensis, vom KlosterAuersberg, worinnen er Probst ge-wesen r wird vor den Verfasser desbekannten Lkronici I^rlpergenüsgehalten, so bis auf 1,29. geht.Er starb ums I. 1240.
Conrad, ein Bischof, war vonMaynz, und schrieb ein ekroniconÜerum Noguminarum von 1140.bis 125s. Man muß ihn nichtmit dem Crzbischof Conrad vonMaynz vermengen, welcher 120;.gestorben, und der erste Cardinal ge-wesen , der kein Römer noch Jta-liäner war.
Conrad,