Band 
[Erster Theil.]
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aus welchem so viele grosse Kapserund Könige entsprossen waren.

^onrarr, (Valentin) ein königlich«französischer Rath und Seeretär desKönigs/ gebohren >6o;. zu Paris/war eines der ersten Mitglieder der^caäsmis kiLiicoite , und ihr be«ständiger Seeretär. Sie versamm-jete sich von 16,9. bis >6,4. in sei»nem Hause. Conrart war reformir,1er Religion/ schrieb einige Werk«chen, und starb den r;. Sepkemb.

,67s.

Lonring, (Hermann) ein berühm«ter deutscher Polyhistor / und Do-ctor der Arzneykunst, gebohren den9. Nov. 1606. zu Norden in Ost»frießland / wo fein Vater Predigergewesen/ studirte von ,6ro. an zuHelmstädt / qieng 162s. nach Lei-den / legte sich daselbst auf die Gol-lesgelahrheit und Arzneykunst/ undwurde 16)2. Professor der natürli-chen Weltweisheit zu Helmstädt.Hiezu erhielt er noch in den folgen-den Jahren die Prosession der Arz-neykunst und der Staatswissenschaft.Die Königinn Christina gab sich ver-gebliche Mühe ihn nach Schwedenzu ziehen. Dannoch erhielt er beyCarl Gustav die Würde eines königl.schwedischen Raths und Leibarztes/gleich wie ihn auch der König inLannemark zu seinem Staatsrathernennte. Ludwig XIV. in Frank-reich gab ihm von l üLg. bis zu An-sang des holländischen Kriegs einePension. Conring starb zu Helm-städt den >». Dec. 168 > . Er hatsehr viel/ sowohl theologische, alshistorische uud politische Schriftenhinterlassen. Seine viss. VII. äsXnnguiranbus ^caäsmici» werdenbesonders hochgeschätzt. ,7,9. istzu Göttingcn eine neue Auflage der-selben in 4. bekannt gemacht worden.Conring hatte an Elisa Sophiaund Maria Sophia zwey gelehr-te Töchtern.

Histor. Handwörterbuch.

Cs 962

Consentes, vii donlemes warenbey den Römern die erste Classe ih-rer Gottheiien, aus welchen derRath der Götter bestünde. Siehiessen auch vü Nssorum Osmium,und waren au der Zahl zwölfe. En-nius hat sie in folgende Verse ver-saßt :

)uno, Vella, Mnervr, Oeres,Oians, Venus, dlars,dlercurius, )ovis, Nepcumis,Vulcsnus, Apollo.

Jede dieser Gottheiten war einemMonat des Jahrs vorgesetzt; undaus dem grossen Platz zu Rom stun-den ihre Bildsäulen, welche starkvergoldet waren.

Lonstans, Kaysers Constantia desGrossen und der Faust« dritter Sohn,wurde r;;. zum Cäsar gemacht, undbekam in der Theilung ;; 7. Italien,Afrika und Jllynen. Sein BruderConstantin, der sich mit seinem Erb-theil nicht begnügen ließ, «rief ihnmit Krieg an, verlohr aber ;4v. imTreffen bey Aquileja den Sieg unddas Leben, wodurch Constans Gal-lien, Spanien und Großbrittannienerbte. Er widersetzte sich den Aria«nern, nahm sich des H Athanasiuswider seinen Bruder Constantius an,schrieb )4s. gemeinschaftlich mitdemselben die Kirchenversammlungzu Sardica aus, und gab sich alleMühe, der donatistischen Trennungin Africa ein Ende zu machen.Ueber die Franken hatte er bald zuAnfang seiner Regierung einen vor-trefiichen Sieg erhalten. Bey die-sem allem soll er von bösen Räthenregieret worden, und selbst in vieler-lei) Ausschweiffungen gerathen seyn,welches ihn bey der Nation und denSoldaten verhaßt machte, und dieEmpörung des Magnemius veran-laßte. Dieser warf sich -so. inGallien zum Kapser auf, und ließden ConstanS i» seinem rasten Jahr

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