Band 
Zweyter Theil.
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Fu

zurüick, und i7;s. als Professor der Fürstenau, (Jvh. Friederich ) ein

Arzweykunst nach Tübingen, wo ermit vielem Ruhm ;i. Jahre langlehnte, und den io. May 176s.starlb. Man hieß ihn den deut-schere, Aegineten, und Carl V.gab ihm den Adel. Von seinenvielem Schriften hat man Opera 6i-äaüriLL in 4. Folianten. AIs er«instieos in einer Lection den Visa-lins widerlegt, trat nach vollendeterStuinde eine unbekannte Person zuihm , und stellte ihn zur Rede,wa rum er sie widerlege? wo-mit sie ihn beleidigt habe?

geschickter deutscher Ärzt, gebohrenzu Rintelnden zi.Oct. 17,4, st»«dirte in seiner Vaterstadt, reiset«durch Holland und Deutschland,nahm 174s- i» Rinteln aus derHand scinrs Herrn Vaters d>n nie-dicinischen Doktorhut, wurde 1747.ordentlicher Lehrer der Zcraliebe«rungs und Wundarzneykurst, auchMitglied der kayserl. Gesell chastl^ar. Lur. und starb frühzeitig denr r.Merz >771. Man hat unter-s6)ied>iche gelehrte Schriften vonihm.

FucchS verwunderte und erfreute sich Fürstenberg, (Ferdinandvon)Frey»sehr , als dieser unbekannte Zuhörer Herr in Watterlapp re. gebohren zu

wirklich Vesalius selber war, underwiies ihm alle Ehre und Freund«schasst.

Füchsinn, ( Anna Rupertina ) ge«bohr'ne von PIcitnerinn, eine deut«sehe Dichterion, gebohren zu Elbin.gen in Preussen den 1. Der. 1677;war eines Nürnbergischen ObristenTochter, der 1664. gegen die Tür«cken blieb, heyrathete 1696. GeorgEhrbstoph Fuchsen, damaligen Re-ktor zu Nürnberg, hernach Predi-ger z,u Sulzbach, wozu vermuthlichihre Geschicklichkeik in der Dichtkunstvieles beygetragen, und starb denNov. 17--. Ihre Gedichtehat Friederich Notbscholj ,7i6.nedsteiner Vorrede von ihrem Leben her-ausgegeben.

Zürnte, (Constantin ve la) ein Pro-testant des XVI. Jahrhunderts, hatunterschiedliche Schriften, besonderseinen Commentar. über die krover-bia herausgegeben; und sich nach-mals selber entleibt.

Fürst, (Walther sein tapferer Schwebtzer aus dem Canton Uri, der mitWerner Stauffacher und ArnoldMelchthal zuerst i zoz. dem HausOesterreich den Gehorsam aufge-kündet, und den Grund zur Schwebtzeriichcn Freyheik aelegt hat.

! ^istor.Handw.(,rerTH.)

Büstein den n. Okt. I»r6. wurdeBischof in Paderborn, hernach auchin Münster und Dicarius Apostoli-cus durch alle nordische Länder, zeig-te vielen Eifer gegen die Protestan-ten , liebte und schützte übrigens dieWissenschaften, besonders dieDicht-kunsi, und starb den-6 Jun. >68;.Unter seinen Schriften ist die vor-nehmste seine lüonumentskaclerbvl'-nenlia.

Fürstrnberg, ( Franz Ego Prinzvon) gebohren den -7. May iS-6.aus einem der ältesten Häuser inDeutschland, das seit 1664. dieFürst!. Würde besitzt, trat i» geistli-chen Stand, wurde Dechant undGroßpräpositus zu Cölln, und einerder ersten Minister des Churfürsten.Als er 1667. j„i» Bischof zu Straß-burg gewählt worden, nahm er sichvor, diese Stadt wieder zur römischenLehre und Goltesdienstliche Uebungzu bringen, schlug sich auf die Seiteder Krone Frankreich, die sich >6 8 1.der Stadt bemächtigte, starb aber,ehe er seine Absichten erreichte, zuCölln den >. April besagten Jahrs.Sein Bruder Prinz Wilhelm vor,Fürstenherg, Cardinal, bekam nachihm das Disthum Straßburg, hieltsich ebenfalls zur französischen Par-B bl> thcy,