Band 
Zweyter Theil.
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Triefe und andere Werke hat. Sei«ne Briese sind >469. m der Sor«bonoe im Druck erschienen. Siesind das erste Buch , das in Frank,reich gedruckt worden. Gasparinilehrte mit vielem Ruhm zu Padua,hernoch zu Mayland, wo er 14; r.gestorben ist Er war zu Barzizia,einem nahe bey Bergamo gelegenenDorf, gebohren Er hat grossenAntheil an Wiederherstellung derWissenschaften in ItalienGafferidi. (Peter) CanonicuS undnachmals Probst der Cathedraikirchezu Digne, Professor derMathema.lik im königlichen Colleaio zu PariSund einer der grösten Weltweisen,welche Frankreich ausweisen kann,war zu Chantersier, einem Dors in-der Provence im Kirchsprengel vonDigne, isyr gebohren Nach-Dem er seinen Sludi n rühmlich od>gelegen, ergriefer daS LehrgebäudedesEpicurs , verbesserte es und gabihm ein Ansehen. Gassendi war ne.ben den philosophischen und mache,malischen Wissenschaften auch in denSprachen geübt, und besaß einegründliche Gelehrsamkeit- Peire«jciuS, äu Vair, der Cardinal Riche-lieu und alle Gelehrten seiner Zeithielten sehr viel auf ihn. Der Car>dinal von Lyon , des Cardinais Richelieu Bruder, vcrhaif ihm >64?-zu einem machemalischen Lehrst»! imköniglichen Collcgio , und wer voreinen Beschützer und Beförderer ge-lehrter Leute angesehen seyn wollte,der machte sich eine Ehre daraus,ei» Freund von Gassendi zu scyn.Erstarb zu Paris den 24 Oct. r6ss.im «4. Jahr. Seine Schriften sind:LxnragmL pbilotvpbiLe Lpicuri,cum refucslionibus cloxmsrum,guae concr» käem cliriliiansm abeo »sserra sunc; Opusaitlum pecu-üare de v!m , moribus er äotirinaLpicuri; Virs Kic. Loperniei,äe Lrabe, l^ic. ?sbr. ?eire-

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feil, 6e keinkscliii er fob.lieAia-inonrani ; Intiirurio /Vstronomics,ecc. Alle seine Werke sind 16s 8. inch Foliobände» zu Lyon zusammeuge.druckt worden. Sie werden hochgehalten, sind aber bereits rar wor-den Sorbiere und der Pater Bou-gerel, auS dem Oratorio, haben seinLeben deich jeden.

Gaffer, (Achilles Pirmimus) einArzt, gebohren zu Lindau >505.gieng >sr,. nach Wittenberq, hörtedaselbst Lmhern und Melanchlhon,reisete nach Wien und durch Frank-reich , nahm zu Avignon die Doktor-würde an, und trieb hernach dieArzneykunst zu Augsburg wobey ervon vielen Fürsten auch in politischenSachen zu Rath aezoaen worden.Er hals die Öenmriss IVlagäeburgi-cra befördern, war übrigens einAnbänger des Flarius, und starb den4. Oec. isv? nachdem er unter-schiedliche Schriften herausgegeben.Gaffer. (Simon Peter) ein berühm-ter Rechrslehrer zu Halle und könial.preussischer aeheimer Rath , qekoh-ren den >;.May 1676. zu Colbergin Pommern, studirte zu Stettin,Leipzig und Halle, wo er sich son-derlich an Stryken hielt Dieservtlhalf ihm »700 zur Hofmeister-stelle beym Baron Enden, mit wel-chem er bis >704. zu Halle blieb,und hernach rineReise nach Hollandund durch die Niederlande that.Er begleitete hierauf, nachdem erzuvor zu Halle unter Bodinus dieLicentiatenwürde angenommen, denBaron Enden an die vornehmstendeutsche Höfe, sonderlich au den kay-fei lichen , gieng mit ihm nach Ira,Neu, und kam >706. das zweytem«!nach Hatte zurück. Er fieng hieraufan besonders Vorlesungen zu hal-ten, nahm 1710. die Doktorwürdean, wurde ausserordentlichec Lehrerder Rechte, hernach Kammcrconsu-Icm uud 1711. Beysitzer des Schöp-