Band 
Zweyter Theil.
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sind: l'r. <1s8kyl»dl. lbllkcel-Isner Lacra; dkocse in bl. Hur. /^n-koninum äe 5 e ipio ; Linnus üvs^nimnäversioner varise; 1r. äsk^Iomins recrLArrmmLw; Oomm.über den Jesaias, Jeremiar unc ieApostelqeschichte; Häveriarir blll-IcellsneL, welche sein Sohn CarlG-rcaker 1679. herausgegeben,und andere mehr. Seine OperaCricica omnir sind nebst ÄntoninsBuche 16-«. zu Utrecht mit WilsiiVorrede und ausführlicher Nachrichtvon seinem Leben und Schrift.« i«groß Folio herausgekommen Manfindet in allen seinen Werk. n sehr vie-le Critick und Gelehrsamken; manch-mal abe, allzubesondere Meynun-gen , nebst einer etwas rauhen undgezwungenen Schreibart Gatakerwolle sich nie mahlen lassen

V<rttii<ara,(MercuriiiS Mono von)ein berühmter Cardinal, führte die-sen Nahmen von seinem Geburtsortin Piemont, und erhob sich durchseine Verdienste zu den höchstenWürden. ErwurdeCorls V. Kanz-ler , der ihn in zerschiedenen wichtigenGeschäften gebrauchte, und starb zuJnspruck den 5. Jul iszo. im 60.Jahr. Clemens VII. hatte ihn dasJahr vorher zum Cardinal gemacht.

Gavanrt, (Barthol.) ein Generalder Barnabiten , und Consultor derOmgregsrion Lacrorum rituum imXVII. Jahrhundert, schrieb ver-schiedene Werke, worunter das vor-nehmste ein Oomm. in U-udricas mit'-irlis er Lrevinrii romsni ist.

Eaud, (Heinrich) ein vortrefiicherKupferstecher des XVII. Jahrhun-derts, war zu Utrecht aus eiaem vor-nehmen Geschlechte gebohren. Manbewundert vorzüglich die 7. Kupfer-stiche, die er nach den GemähldendeS Adam Elsheimer gestochen.Seine Zeichnung ist vortrestich.

H.Gaudentius, ein Bischof zu Bre-scia in Italien, war des H. Phila-

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firus Nachfolger, und wurde 40z-.mit Jnnoccntius l. Legaten nach Con-stai.kmopel geschickt, um die Wie-Vereinigung des H Chrysostomuszu befördern. E' starb um 4 0.Man hat einige Werke von ihm,wovon die beste Ausgabe zu Brescia'7;8. in Folio erschienen ist.

Gaudentius, (Paganinus) einPhi-lologus und Goktesgelebrter, ge-boh«en um >s-f. zu Puschiavo inGraubündten, studirte in Deutsch-land, gieng hernach nach Italien,allwo er zu Rom in dieAcademiedecHumoristen aufgenommen wurde,und ward 16-7 Professor der schö-nen Wissenschaften der Politic undHistorie zu Pisa Ob man ihn gleichvor einen schlechten Dichter hielt, soertheilte ihm doch iS;f der Mar-quis Scipio Capponi den poetischenLorbeerkranz Ferdinand H. Groß«herzog zu Tojcana, gab ihm die Er-laubnis in seinem Haus eine eigeneDruckerey zuhalten, welches er sichwohl zu nutz machte, und alles, wasihm in die Feder kam, drucken ließ.Er starb den ;. Jan. 164» Sei-ner Schriften ist eine ziemliche An-zahl.

Gauls s. Vacict.

Gaulmtn, (Gilbert) Herr von Mont-georges, aus Moulins in Bourbon-noiS gebürtig, warDecanusderR«quetenmeister, Staatsrath und In-tendant von Nivernois , und einerder vortrestichsten Kunstlichter undsehr guter lateinischer Dichter desXVIl. Jahrhunderts. Er wußrefast alle Sprachen, und stand mit denmeisten Gelehrten seiner ZeitinVer-biiidnng, welche mit vielen Lobeser-hebungen von ihm gesprochen haben.Er erwarb sich vielen Ruhm, als erzuerst > 6-8 den Roman des Eusta»lhius äe Inmenine er Ismenes Hmoribus griechisch nebst seiner lateini-schen Übersetzung und gelehrten An-mrrkua-