Band 
Zweyter Theil.
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1563 Ga

mit den Abgeordneten nach Lyon,welche die Republic dahin schickte,um den Herzogen von Burgund undvon Berry aufzuwarten. Im Jahr1707, gieng er in gleicher Würdenach Neufchatel zu dem königlich»preussischen bevollmächtigten Mini»ster, dem Grafen von Metternich.Er starb 17,9. im fs. Jahr. Aus»ser ro. akademischen Abhandlungenhat man ihm eine sehr vermehrte Aus»gäbe von SponS Geschichtevon Genfin r Quarlbänden zu danken. Indem Archiv hat man noch ,s. Folio-bände KI 85 . von ihm, die Grafen»Historie betreffend.

Gamruche, (Peter) ein Jcsuite, ge»bohren ,6or. zu Orleans in Frank,reich, lehrte die schönen Wissenschaf»ten, Welkweisheit, Mathematikund Gottesgelahrheit, und starb zuCacn, woerüber;o. Jahrgeiehret,den ;c> May >68». Unter seinenSchriften ist seine Hilioire poLricziiexonr i'inrelligenLe äe8 poeres er äessureurssncien8 die bekannteste.

Gaze, (Johann) einvortreflichereng-lischer Dichter, aus einem alten Ge-schlechte in Devonshire gebürtig,war 171». Secretär bey der Herzo-ginn von Monmouth. Im Jahr>714. gienger mit dem Grafen vonClarendon nach Hannover. Nachdieses Herrn Tod kehrte Gay nachEngland zurück, und erwarb sichvielen Ruhm. Personen von Standund Verdiensten hatten besondereHochachtung vor ihn. Er starbi7ir in dem Haus deS Herzogsvon Quernsbury, und wurde in derAbtey Wrstmunster begraben. Po-pe, sein vertrauter Freund, hat ihmdie Grabschrist gemacht. Man hatTraurspiele, Opern, Fabeln undandere Werke von ihm, die sämmt-lich wohl geschrieben sind, und sehrhoch geschätzt werden.

Gaza, (Lheodorus) ein gelehrterGrieche deS XV. Jahrhunderts, von

Ga 1564

Lhessalonich gebürtig, gieng nachEroberung Constantinopel nach Jta»lien, wo ihm der Cardinal Deffario»eine Pfründe in Ca.'abrien verschiffte.Victorinus von Feltri lehrte ihn ciolateinische Sprache, worinnenere-so weit brachte, daß selbst die Jta-liäner ihre Schönheiten von chmkennen lernten, gleichwie Gaza über»Haupt einer von denen ist, welcheden guten Geschmack und die schö-nen Wissenschaften in Italien wiederhergestellt haben Er übersetzte an-bei, Griechischen ins Lateinische dieIZillonam ^nimalium des Aristote-les; die blliboriam plrnrarum desTheopbrastus; die Hpkoriimns dr-Hippocrales, und aus dem Lateini-schen ins Griechische 'en Ocern äsLeneäure und sein Lnmnium Lcipio-m8. Als ihm PabstSixtus IV. ei-nige seiner Werke , die er ihm zu-geeignet, nicht reichlich bezahlt, warfer das empfangene Geld in die Tiber.Gaza starb zu Rom >475. im «c>.Jahr. Ausser den angeführten hatman noch andre Schriften von ihm.

Gazalupts, (Joh.Bapt. de) s. Laoscialupi.

Gazelli, Prinz von Apamea undStatthalter in Syrien, vor den Sul-tan von Egypten, widersetzte sich An-fangs den Türken. Als er aber sa-he , daß der Sultan von EgyptenLomenbey von Selim 15,7. gefan-gen genommen, und hingerichtetworden, unterwarf er sich dem Sie-ger , und behielt die Statthalterschaftvon Syrien. Nach SelimS Todschickte Gazelli zum Statthalter vonEgypten Cayerbey , und wölke ihnzur Wiedereinführung deSRegimentsder Mammelucken, welchem Selim«ia Eude gemacht hatte, aufmun-tern. Allein Cayerbey ließ die Ge-sandten hinrichten. Nichtsdestowe-niger lieferte Gazelli i s ro. den Tür-ken unter dem BaffaFerhat unweit

Dama»