Band 
Zweyter Theil.
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1565 Ge

DaniascuL eine Schlacht, worinneuer unter sehr tapferer Gegenwehrumkam.

Geber, ein berühmter A'ztund Stern-kundiger des IX Jadrbundeus, hatviele Schrift n >m 'Arabischen hinter»lassen , o ren Bo rhrve sehr rühmftchaedenkl, und behauptet, daß erviele chynr.sche Erfahrungen darin>ricn angetroffen, die man zu unsernZeiten vor neu ausgegeben.

Eckhardt, (Brandmus Heinrich)«in lurhenscher Hottesgeiehtter, ge^bohren zu Lraunschweig den 16,Nov.lös/, studirte zu Jena und Ham-burg , wo er sich vornehmlich vonEdzardi in den morgenlansischeaSprachen unterrichten ließ, undwurde ,6 86. Professor dieserSpra»chen zu t» reifswalde. Im Jahr170, erhielt er einen ordentlichenthevlogi chen Lehrstul daselbst, nahmdie Donorwürve an, wurde -7»^.P s-vr zu St. Jacob, und Cvnsisto»rialaffessvr, und nach Johann Fri»dcrich Mayers Tod Generalsurerin»tentent von Pommern und Rügen,wiewohl er dieses letzte Amt nur solan^ bekleidet, als diese Lander un»ter königlich - dänischer Herrschaftgestuiden. Er starb den 1. Oec.17:9. Man hatt einen schönenOonmenrarium oder Einleirungin die kleine Prophetenund viele andre Schriften von ihm.Gedolia , ein gelehrter Rabbine,der nebst andern Schriften eine Lacenrm Irrclirionum von Adam bisauf das Jahr Christi 761. in , Thei-len und einen dritten von derSoöpfung der Welt geschriebenhat Erstarb 1448. Es hat nochetliche berühmte Rabbiner» diesesNstmens gegeben.

Gedtccus, (Simon) odcr Gedicke,ein Hockor der Gottesgelahrhcil ronWuzen, gebohren den z>. Oct.lssi. studirte zu Leipzig, wurdeis?!. Pastor an der dösigen Johan»

Ge 1566

niskirche, im folgenden Jahr' Mag,«ster, hernach Diaconus zu St Lho«mä und Professor der ebräischeaSprache, darauf Pastor PrimariuSund Cousistorialratd zu Halle, nechstdiesem bey dem Churfürsten zu Dran«denburg Hosprediger und Probst »«Cölla an der Spree. Als er vonda von den Reformirten vertriebe»wurde, ward er Superintendent z«Meissen und endlich zu Merseburg.Er wohnte )6-4 dem LeipzigerConvent von der Allaegenwart derMenschheit Christi bey , und starbden s Oct. iö;i. Man hat viel«theologische Schriften von ihm, be»sonders aber eine Wiederleaung derSchrift: klulieres non eile Iiomines.

Gedoy»», (Nicol.) ein Mitglied derAkademie kraricoile und der ciesln-leriprions, gedöhren zu Orleans bei»»7. Jun. 1067. kam studirenshal«her nach Paris, und wurde ein Je-suit«, verließ aber diese Gesellschaftwieder, und wurde >70,. Canoni»cus bey der H. Kapelle zu Pari»,darauf AbtCommendatarius zuU- 8.F. zu Beauginci, Er starb auf demSchloß Font» pertuiS bey Beäugen»ci den 10. Aug. »744. Man hatvon ihm eine französische »Übersetzungder O.uintilians und kesPausanias;Oeuvres cliverses, Paris ,74 s. ilt1,. und zerschiedeue Abhandlungen,so den Mcmoircs der Academie derWissenschaften einverleibt worden-

Geier, (Martin) ein berühmter lu-therischer Goltesgeiehrter, geboh-ren zu Leipzig den -4- Apr. 16,4»studirte in seiner Vaterstdt zu Straß»burq und Witlenberg, wurde'L;?.Professor der ebraischen Sprache zirLeipzig, ferner »64; Diaconus ni»der Thomaskirche, >647. Archidit««onus, rös». DoctorundProfessveder Goktesgeiahrheit, > 661. Pastvcund Superintendent daselbst, auchCanonicusjuZeitz,und endlich >66s.-Öberhosprediger und Kirchcnrach zuDreßden