Band 
Zweyter Theil.
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158? Ge

Georg von Trapeiunt, ein berühm-ter Grieche des XV. Jahrhunderts,gebohrcn auf »er Insul Candien den4. Apr. i ;9s- stammte eigentlich ausTrapezunt ab. Er kam zur Zeit desPabstsEugeniusIV. nach Rom, lehr«daselbst die Redekunst und die aristo-telilche Weltwewheit, wurde beyPabst Nicolaus V. Secretär, undstarb um 1480. Er hat sehr vielesgeschrieben , worinnen er aber einenunmässigen Eifer wider Plako und ei-ne lächerliche Ergebenheit vor dieMeinungen des Aristoteles an Taglegt.

Georg Amira, ein gelehrter Maro-oitr, kam zur Zeit Pabst ClemensVIII. nach Rom , und gab daselbsteine syrische und chaldäische Gram-matik heraus, die man hoch hall.Nach seiner Rückkunft in sein Vater-land ward er rum Patriarchen derMaroniten erwählt, und starb um1641. Er nahmden Franz Galaupvon Chasieuil aus dem Berg Libanonauf.

Georg pistdes, s. pisidee.

George, (Guilset de Samt) s.Guil«ler.

Gerald auch Gerard, ein Mönch zuCsrbie, wurde Abt zu St. Vincentzu Laon, hernach zu St. Medard zuSoissons, und endlich erster Abt zuSt. Sauve bey Bourdranx. Erstarb den f. Apr. «oye- Man mußihn nicht mit Geralden , Grafenund Freyherr« von Aurillac vermen-gen, weicher 894- die Abtey Auril-lac, Benedictinerordens, gestiftet,und den r z.Oct. 909. gestorben ist.

Gerard, s. Gerhard.

Gerard Dou, s.Dou.

Gerasimus, aus Lycien gebürtig,war ein Einsiedler, kam nach Palä-stina , gerieth in des EutycheS Irr-thum, wovon ihn aber der Abt Eu-

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Hymkus wieder befreyeke, hielt sichdarauf am Jordan auf, wo er vieleLeute an sich zog, und starb den 5.Merz 475.

Gerbais, (Joh.) ein berühmter sran-jösijchcr Lottor der Sorbonne, dersowohl in der Gottesgclahrheit alsin den Rechten wohl erfahren gewe-sen, gebohren 1619. i» Rupsis, ei-nem Dorf iin Kirchspreagel voinRheiins, kam studirenS wegen nachParis, und that sich durch seine Ga-ben und Gelehrsamkeit sehr hersüreIm Jahr >66i. wurde er Doctor,das Jahr darauf Professor der Be-redsamkeit am königliche» Collegio,und hieraus Principal des Coliegiivon Rhcims. Er starb den i4-Apr.lü-A. Er stlstele in seinem Testa- jmenk zwey Bursen im Collegio voa jRheimr. Unter seine» vielen Schrif-ten sind die vornehmsten: Dill' äsLaubs masoribus sä Lsyur Loncor-äacoriim erc. quikus cccleliL xalli-canse likeress in rerinenäa anriczua iexifcopaüum suäiciorum formn ob- >fervLtur , wovon die erste Ausgabe !vom Pabst verdammt, die folgenden >aber sehr geändert worden; Oräi-nariones univerü e.Ieri gallicani cir-ca Uegulaees conäiiL cum Lomm.kranc. flallier, worzu ihn die stall«zösische Geistlichkeit selber gewählt;l'raicc paciügueäu pouvoiräel'LZ- ,life er cles Uijnces für les smpeclis- !mens äu mariaxs erc. In allen -Schriften de« Gerbais trist man einenlebhaften Geist, eine starke und rich-tige Att zu schliessen, grosse Einsichtund gründliche Gelehrsamkeit an.

Gerbet, (Nicolaus) ein in den Spra-che« wohl erfahrner Rechtsgelehrter,von Pforzheim gebürtig, hat An-fang« zu Wien die Rechtsgelahrheit,und hernach zu Straßburg die Ge-schichtkunde gelehret, und ist daselbstden -o. Jan. -560. in hohem Altergestorben. Unter seinen Schriften istdie wichtigste: IlLZoge in cabulam6rsccise