Band 
Zweyter Theil.
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vaur, der den Jun. n,z. ge-

storben stauch Gerald.

Gerhard, mit dem Beynahmen Ma-gnus, sonstenGroor genannt, einberühmter Goltesgeiedrter derJahrhunderts, und Stifter der Lie^ricorum kegularium , die anfäng-lich krmrss vit« communis, her-nach aber vonIVindess

heim genennt worden, war von De-»enter gebürtig, und studirte in derSorbonne, wo er sich durch seineWissenschaft und Frommkeit hervor-that Nach seiner Rückkunft in seinVaterland wurde er Canonicus zuUtrecht und hernach zn Achen. Ergab diese Pfründe auf , um sein Le-ben dem Evangelio gemässer einzu-richten, und stiftete eine Gesellschaft»sn Clericis, um die Jugend in derGottesfurcht und den Wissenschaftenzu unterrichten. Er erwarb sich vie-len Ruhm durch seine Schriften undPredigten, und starb im Geruch derHeiligkeit den ro. Aug- r; 84 . im44sten Jahr. Man findt noch vondiesen Olericis k.e§uianbus sehr be-rühmte Communitäten juCölin, We-sel und anderswo, welche seine Re-gel sehr genau beobachten.

Gerhard, (Ephraim) ein deutscherRechtsgelehrter, gebohren zu Geiers-dorf in Schlesien den;-Jun. i 6 ür.wurde 1704- zu Jena Magister und1709 ju Halle Dvetor, hielt steiffigVorlesungen, bis er 17-7- als Pro-fessor Jnstitutionum nach Altorf kam,wo er den ri. Aug. 17 >8. starb. Un-ter seinen Schriften sind die vornehm-sten : velinearin /uris namrre«um kunclamemis 6cErin-e äe I)e-eoro ; Oelineario xbilolopdi» ra-rionalir ecleÄice eüormslL er uluileeuli LLLOmmoäarse, s. cie inrel-leKus bumani uki argue emenär-eione !. H. Am Ende dieserSchrift findt sich eine sehr aute Ab-handlung 6e xrsecixuis taxiern!»jmxeäimenris.

Gerhard, ( Johann) einer >er grü-fien Gottlsgelehrten der lutler ischenKirche, gebühren zu Quedlinlurg den>7. Octobr. ifzr. kam -4^9, nachW ttenberg, legte sich einigeZeit ausdie Arjneykunst, und brachte eÄ dar-innen so weit, daß er auch he rnachbey seinen geistlichen Aemterr manch-mal armen Personen mit Lrzoepenund Recepten beygesprungen. ImJahr 160;. gjeng er nach Jena, ver-wechselte daselbst die Arzneykmst mitder Gottesgelahrheit, wurde Magi-ster, undgieng 1604. nach Marpurg,kehrte aber das Jahr darauf »ach Je-na zurück, und hielt mit Rnbm theo-logische Vorlesungen. Im Jahr, 6oä. wurde er Superintendent zuHeldburg, nahm zu Jena die Do-ktorwürde an, und lehrte die Gottes-gelahrheit am Gymnasio zu Co-bürg. Er hielt hier viele theologischeDisputationen, verwechselte aber1615. diese Stelle mit der General-superintendentur zu Coburg, undverfaßte in diesem Amt eine Kirchen-ordnung, welche noch in dasige» Lan-den gebraucht wird. Er hatte nie-mals Lust im Predigtamt zu bleiben,sondern sehnte sich iminer nach einerUniversität, daher er den Beruf zurtheologischen Profession nach Jena>6,6. mit Freuden angenommenBey vielen grossen Herren stand er inbesondern Gnaden, und wohnte fastallen Religionsgesprächen selbiger Zeitbey; wurde in verschiedenen Gesand-schasten wegen derReligion gebraucht,und fast aus alle lutherische Universi-täten verlangt, wie er dann so vielVocaiivnen erhalten, baß er eiuenziemlichen Band derselben zusammenbi den lassen. Er war ein überauslentseeliger und friedfertiger Mann,mußte in dem zojähriqen Krieg vielausstehen, und starb den 17. Aug.16,7. Unter seinen Schuhen sinddie vornehmsten: I.ULI rkeowZicj inIX. Theilen » LvnteKo eLlbnUcn;

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