Band 
Zweyter Theil.
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stehlen , das sie auch mit gutem Er«folg thaten. Germanns that dietwe!yte Reise, aus welcher er Wun«der gethan haben soll. Er starb zuRavenna den; c. Iul. 448. ungefähr70. Jahr alt. Der Priester Con.stanilius, sein Zeitgenoß, hat auf Bit»te de« Erzbischos« Patieos zu Lyonsein L»ben beschrieben.

H. Germanus , Bischof zu PariS,rin?r der berühmtesten Prälaten desVI- Jahrhunderts, war von Antun.Er folgte im Bisthum Paris um s s s.auf den Eusebius, und König Chil-debert I. machte ihn zu seinemErzkaplanen oder Großalmosenier.Er starb den ,8 May Manhat noch einen vortreflichen Bries andie Königinn Dronehild von ihm.Er stiftete zu Paris ein Kloster in derKirche des H. Dincentius, welchevon Chiidebert erbauet , und 8.6e5M2>n äes krds grnennt wordenist.

Germanus, (Joh.) von Clugni ge»bärtig, Doctor der Sorbonne, Bi-schof zu Revers, hernach zu ChalonSan der Saone, war einer der ange-sehensten Prälaten des XV. Jahr-hunderts. Herzog Philipp der Gü-tige von Burgund hatte besondereAchtung vor ihn, machte ihn zumKanzler seines Ordens vom güldenenVließ, und schickte ihn aus die Kir-chenversammlung zu Costanz. Ger-manus erwies seine Beredsamkeit aufdieser Versammlung, und starb den11. Fedr. 1460. Er hat zerfchiede«kie Werke hinterlassen.

Gcrmoin, (Athanas.) Erzbischos zuTarantaise, und grosser Rechisge-lehrter, der den 4. Aug. ,627. ae«starben. Man hat einen 1r. cZeIu-risciiÄione eLclelialUcs in Folio undanders von ihm.

Geriu'cr, (Lucas) ein resormirter Got-tcsüclchrter und Prediger des XVH.Jahrhunderts, gebohrrn zu Baselden >9. Aug. r6rs. hatte in seinen

theologischen Studien so guten Fort»gang, daß er schon 164s. ins Pre-digtamt ausgenommen wurde. Erthat hierauf eine gelehrte Reise inFrankreich, Engelland, die Nieder-lande und Deutschland, und wurdenach seiner Heimkunft zu zerschiede»nen Aemtern befördert, bis er end-lich i6sü. Antistes und Archidecanusder Kirchen und Professor der Got»tesgelahrheit in seiner Vaterstadtwurde. Ausser vielen Predigten hatman viele akademische Abhandlungenvon ihm, worunter sich eine Ornrioleculsris äe ^caäemiL UnüIeenliLvnu er proxressu befindet. Seinebeyden Söhne Johann Heinrichund Theodor, wovon jener Pfar»rer an der St. Peterskirchc und die«ser zu St. Elisabeth war, haben zcr»schiedene deutsche Schriften bekanntgemacht.

Gerson, (Joh.) mit seinem eigentli-chen Nahmen Lharlier, ein grosserGottesgelehrter des Xiv. und XV.Jahrhunderts , war zu Gerson, ei-nem Dorf im Kirchsprengel vonRheims den 14. Der- ,;6z. yrbsh-re», studirte zu Paris im Collegiovon Navarra, wurde Canonicus zuParis, i;92.Doctor dcrSorbonneund ,;9s. an seines Lehrmeisters,Peter von Alliaco Stelle Kanzler derKirche und Universität Paris. DenKirchenversammlungen zu Pisa undCostanz wohnte er mit vielem Anse»he» bey. An dem, was auf der Ich-lern vorgegangen, hatte Gerson denvornehmsten Antheil, und war gleich-sam die Seele und Sprache davon.Er begab sich nach der Zeit nach Lyon,weil er sich vor dem Zorn des Her»zogs von Burgund furchte, welcherden Herzog ronOrleans hatte ermor-den lassen. Er lebte daselbst in dcrStille aus eine sehr demüthigendeWeise, gab sich mit Unterrichtungder kleine»Kinder ab, und starb deni,. Iul. 14,9. Die beste Ausgabe

feiner