Band 
Zweyter Theil.
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seiner Werke ist diejenige, welcheDupin 1706. in s. Folianten aaskicht gestellt hat. Gerson war einerder größten Männer seines Jahrhun-derts. Er war weise, kiug, in Ver-theidigung der Wahrheit unbeweglich,und war neben einer liefen theologi-schen Wissenschaft sehr fromm undandächtig. Einige eignen ihm dasBuch äs Imirsuoiie ^elu Qirilii zu.

H. Gertrud, eine vornehme Aebtis«sinn zu Nivelle, im Kirchsprengelvon Namur, war ju Landen in Tra-bant 6r6.von Pipin, Prinz von Lan-den , Major Domus und Ministerder Könige von Austrasien, gebohren.Sie wurde Aebtissinn zu Nivelle 647.und starb den 17. Merz 659.

Gervais, s. Gervastns.

Gervaise, (Nicol.) von Paris ge-bürtig , und eines Arztes beym In-tendanten der Finanzen FomquetSohn, war kaum ,0. Jahr alt, alsBrisacier und Tiberge, zwey Prie-ster von der Coogregation der aus,wältigen Missionen ihn überredeten,daß er sich mit einigen Geistlichen nachSiam einschiffen ließ Der jungeAbt Gervaise war 4. Jahre in Siam,lernte die Sprache des Landes, giengmit den dasiqen Gelehrten um, undgab nach seiner Rückkunft seine tti-ttoirs naturelle ec politigue äu R.09-nume 6a 8iam und vel'eription lii-Uuriczus äu ll.ov.iums äs l^Iscr^arheraus. Diese beedc Werke sind le-senSwürdig. Der Abt Gervaisewurde hierauf Pfarrer zu VannesinBretagne, und hernach Probst derSt. Martinskirche zu Tours. Dieseneue Würde veranlaßte ihn das Le-ben des H. Martin in 4. zuschrei-ben, weiches aber vom BeuedictinerDom Stephan Badier eritisirt wor-den. Gechszehen Jahre hernachließ Gervaise zu Paris l'lkilloire äsIjoece Nlit einer ZucignungsschristanLudwig xiv. drucken. Weil aber

dieser Prinj verstorben war, ehe erihm das e uch überreichen konnte, st»ließ er di Zuschrift stehen, und über«gab es unter folgender Anrede KönigLudwig XV. Gire, das Werk,das ick, Euer Majestät zu über»reichen die Ehre habe. ist daSleyce Deniniat des Elfers,den ich vor den Ruhm des Bö-nigs, ihres Urgroßvater« ge-habt ; und es wird nun zumersten Zeugniß der Ehrfurcht,das ich gegen Euer Majestätals runnen Bönig meinenHerrn in besondern»Ve ständeund meinem Abt ablege. JaAnsehung der letzten Worte ist zuwissen , daß die Könige von Frank-reich Herren, Aebte und Kanonici desH. Martin zu Tours sind EinigeZeit hernach reifste Gervaise nachRom, und wurde zum Bischof vouHonen geweiht. Er gieng also zuSchis, um seinen Eifer an dem Ortseiner Mission zu zeigen. Er wurdeaber, als er daselbst ankam, sammtseine» Geistlichen den ro. Nov. ,7,9.von den Caraiben erschlagen. Ausserden angeführten hat »noch viele an-dere Werke hinterlassen. Dom Ar-mand Franz Gervaise, alterAbr de la Trappe, der sich durchverschiedene Werke bekannt gemacht,und aus Befehl des Hofs in die Abteyde Notre - Dame äu Reclus, imKirchsprengel von Troyer, einge-schlossen worden, ist ein Bruder vonden» fromm > und gelehrten Bischofvon Horren gewesen.

H.Gervasius und H prorasiu«,zwey Märtyrer, von denen manglaubt, sie haben den Tod im erstenJahrhundert erlitten. AmbrosiuSfand ihre Körper ;86. zu Mayland.Von ihrem Lebeuund Tob weiß mankeine weitere Umstände.

Gervasius von Tüburg, ein berühm-ter englischer Schriftsteller des Xill.Jahrhunderts, von einem Dorf an

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