l6oz Ge Gb Gi 1604
diger und Pros ssor des Gymnafii zu Giannetafius, (Nicol. Parth) e.aStralsund, bis er 159;. zum Do- Jesuike, gebühren >648. zuNeapel,ctor und Professor der Gottesgelahr- legte sich besonders aus die Tichtk» st,heit nach Wittenberg beruffen wurde, worinnen er dlsumocliics er bellicg;wo er den 7. Febr. 160s. gestorben, kisLLiori2 , narilics er lislieuricanachdem er sich den Resormirten nach und anders schrieb, unv starb zu Mas-Vermögen widersetzet. Erhatvieles sa den 10. Sept. 1717. Sew vor-geschrieben. Johann Jacob nehmstes Werk aber ist : ttillori»
Gesner, ein reformirter Gottesge-lehrwr und Archidiaconus zu Zürich,so 1704. gestorben, hat auch einigetheologische Schriften hinterlassen.
Gera, (Septimius) des Kayscrs Se-verus Sohn, und Bruder des Cara-calla, wurde mit seinem Bruderzum Cäsar erklärt. Seine Sanft-muth und andere schöne Eigenschaf-ten machten ihn beym Volk beliebt.Allein Caracatza haßte ihn , und er-mordete ihn in den Armen seiner Mut-ter Julia r > 2. in seinem r;. Jahr.
Geulinx, (Arnold) ein berühmterWeltweiser und Anhänger des Car-tesius, aus Antwerpen gebürtig, stu-dirte 1 Jahre zu Löwen, lehrtedarauf allda 6. Jahre die Weltweis-heit , bis er diese Stelle durch dieMißgunst seiner Widersacher verlas-sen mußte. Er lebte hierauf in gros-ser Armuth zu Leyden, bis er end,lich daselbst Professor der Vernunft-lehre wurde, und > 669. starb. Manhat unterschiedliche Schriften vonihm-
Shem, (Jacob) ein berühmter Hol-ländischer Kupferstecher, von demman schöne Kupferstiche hat.
Ghelen,(Sigismund von) auch Gesslen, ein gelehrter Mann des XVI.Jahrhunderts, aus Prag gebürtig,der sich durch Übersetzungen berühmtgemacht. Er war Corrector in derBruckerey des Frobenius, und starbiss4- Man hat den Josephus,Justinus, Dionysius von Halicar-naß und andre in lat. Übersetzungenvon ihm.
Ghitzleri, s.Pius V.
NerpolicanL ia ;. Theilen, so bis1582. gehet.
Giannone, (Peter) ein Neapolitani-scher Recht-gelehrter und Geschicht-schreiber, aab 17,;. zu Neapel eineItkoria < ivile cle! Xexno cli d<Lpolkin 4. Quartbänden mit Erlaubniß desVittkönigs von Neapel, Grasen vonHarrach, und mit einer Zuschrift anKayser Carl VI. als damaligen Kö-nig von Neapel, heraus, die ihremVerfasser auf der einen Seite sehrvielen Ruhm erworben, auf der an-dern aber auch grosse Verdrießlich-keit und Verfolgung zugezogen. DerStadtrath zu Neapel ernennte ihn juBezeugung seiner Dankbarkeit zumordentlichen Sachwalter der Stadt,und machte ihm ein Geschenke; derKayser berufte ihn unter dem Titeleines kayserlichen Geschichtschreibersnebst Anweisung einer guten Besol-dung nach Wien, und Giannone hat-te das Vergnügen , sein Werk garbald in die englische und französischeSprachen übersetzt zu sehen. Alleinweil er von dem römischen Hof unddurch welche Mittel der Stul Petrider Welt so furchtbar worden, srenergeschrieben , als man zu Rom hörenkonnte, so wurde die Itloria Civile171;. etliche Monathe nach seinerAusgabe durch ein Decret der Con-gregation der Inquisition verdammtund in den Jndicem gesetzt. Zu,gleich traten unterschiedliche Gegnerwider ihn aus, die Giannone, dersich zu Wien sicher wußte, theils ab-fertigte, theils verachtete. Alleinals das Haus Oesterreich 1754. dasKönigreich Neapel verlohr, so zog