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1605
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dieser Verlust auch die Einziehungaller Besoldungen nach sich , die aufdie Eink ünfte dieses Staats angewie-sen waren , und Giannone sahe sichgleichem Schicksal unterworfen. Ergienq nach Venedig , wo die Iesui,ten alles wider ihn zu erregen suchten,und ihn wirklich aus der Stadt ver-trieben. Er kam nach Mayland,nichc ohne Gefahr, unterwegs aufge-fangen zu werden, und fand alldaBriefe von einem Buchhändler vonGens, der ihn zu sich einlud, um beyeiner neuen Ausgabe seiner Geschichtegegenwärtig zu seyn , und solche zuverbessern und zu vermehren. Gian-uone nahm den Antrag gar gerne an,kam gegen das Ende des Wintermo-nats i7,f. zu Genfan, lebte daselbstin aller Ruhe, bis ihn ein verstellterFreund endlich überredete, die Osterndes Jahrs 17)6. mit ihm auf einemkleinen Landgut auf savoyischem Ge-biete z» hallen. Hier wurde derehrliche Mann in der Nacht aufgeho-ben , und anfänglich auf das SchloßCeva , und hierauf nach Turin ge-führt, wo er den 4. Apr. 1718. imGefängniß bey der Popforte zur Re-chenschaft wegen seiner Meynungenund Schriften gesodert wurde. Gi-annone zog sich so gut aus der Sa-che, als möglich war, bekennte, be-reute und wiederrief, was man woll-te, und wurde hieraufzwar von demGroßvicarius der Inquisition losge-sprochen , dannoch aber in die Cita-delle zu Turin, jedoch mit noch ziem-licher Freyheit eingeschlossen, wo erden 17. Merz 1748. im 76. Jahrseines Alters verstorben. Herr Pro-fessor von Lohcnschiold zu Tübingenhat eine deutsche Uebersetzunq dieserGeschichte mit historischen und kriti-schen Anmerkungen herauszugebenangefangen, wovon bereits der ersteTheil i7s8. erschienen. SeineVertheidigungsschriften führen dieAufschrjftten t De'U.sme6iconiroIs
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icommuniclie invaliäs; Helle va-rie accute isrre s' Dibri 6ell' Illo-rir r ivile; inroino a' peregrinsg-xi, psrcicolsri öivorisni s' 8snri,Oräinsrioni 6e' Velcvvi eä sltrsimputsrioni, le gusli 6 convjnco-no per sslie eä snimole; Delle xe-neräli e Vggke yuslikcrrioni, ctiell leggono nel Decrero proibirorioüellL Longrexsrione cli 8. I^Kcio61 Idoma und andre mehr. Er hat-te auch noch an einem grösser» Werkgearbeitet, das den Titel :k.egno rer-reno, kegno celelle e kegno pa-p-ie führen solle, aber nicht ganz zuStand gekommen, wenigstens bis-her nicht im Druck erschienen ist.
Gibert, (Joh. Peter) ein französischerDocker der Gottesqclahrheit und derRechte und gelehrter Canoniste, ge«bohren zu Aix -66o. lehrte bieGot-tesgelahrheit im Seminario zu Tau-lon, darauf zu Aix, und kam end-lich > 70;. nach Paris. Er schlugalle Pfründen, die man ihm antrug,beständig aus, und brachte sein Lebenmit Auflösung der Gewisscnsfragenund anderer aus dem kanonischenRecht zu. Er starb zu Paris denr. Der. 17)6. Seine vornehmsteSchriften sind: Iniliturions eccls-llrlligues er beneüciales, wovon diebeste Ausgabe in 2 Quartbändenherausgekommen ist; OiaZes 6sI'Lxlile ALllicane concernanr lescenl'ures er I'irreZuIaritd, Diilerc.iur l'surorice 6u iecon6 <ir6re 6ansle 8^no6e 6iocelkmi; Irsäirion ouliiiioire 6e?D§Iiie i'ur le 8acrementle mari-ige m Quattbänden.Lonüilcarions csnonigues iur les8Lcremsns en genersl er en parricu-lier in 1 r. Duovezl'änden. » orpussuris Kanonici per regulas namralior6ine llllpolirss in z Folianten.Man muß ihn n,cht vermengen mitBalthasar Gibert, seinem An-verwandten, welcher Rector der Uni-versität undProfessorderRedekusstamEee » mazari-