Band 
Zweyter Theil.
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Büreain Geldern >s)4. studirte inFramkreich, nahinisS/.zuOrleansdie Doktorwürde an , und that mitdem französischen Gesandten eine Rci.se mach Italien. Er lehrte hierausAnfamgS die Sittenlchre und WeidWeisheit , hernach die Institutionenzu Straßburg, ferner die Rechte zuAltmf und Jngolstadt, wo er die ca>tholische Religion anaenonimen , bisihn Kayser Rudolph II. nach Wienberirfte, ihn zu seinem Rath undReichstes, rendarius mochte , undnach Böhmen schickte, wo er zuPrag 1604. gestorben. Er hatviel-s geschrieben, uud mit dem Lam-binus und Seioxpiu« grosse Streit-tiakeiten gehabt.

Sifford, (Wilhelm) ein DoctorderRechtsgelahrheit aus Hampshire inEngeliand, warzuRheims/ hernachzu Pont 3 Mousson in LothringenProfessor der Gottesgelahrheit, fer-ner Dechant zu Ryssel, trat im so.Jahr in den Benedictinerorden,ward Prior zu St. Malo und Prä-ses der Benediktiner Congreaation,endlich aber Erzbischof zu Rheimsund Pair von Frankreich, und starbden n.Apr. i6r-. iMsöstenJahr.Er ist unter dem angenommenenNahmen wilh. Reginaldi derVerfasser des bekannten Buchs h sl-viiio- lurcismus s. Lrlvinianse per-6äi« cum hlsbvmerans collsrio.

Gigli, (Hieran ) auch Lilius, einitaliänischer Geschichtschreiber undDichter, gebohren zu Siena den 16.Oct. >66o. wurde ein Mitalied Deg-li Arradi und 1698. Professor dertoscanischen Sprache iin CollegioPtolemaico und Professor der schö-nen Wissenschaften im Athenäo Se.neust, und starb zu Rom den 4. Jan.17 -1. Er hat vieles sowohl in ital.als lat Sprache geschrieben.

Gilbert, erster Abt zu Neufontainesin Auvergne, Pramonstratenseror-dens,war von Adel, und nahm mitKö-

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nig Ludwig dem jümger» dasKreutz,dener -146. nach Palästina begleitete.Nach seiner Rückkunft erwählte ernebst seiner Gemahlin Pekoniha dasKlosterleben, stiftete die Abley Neu-sontaines, deren erster Abt er ward,und starb den S.Jun. nrr.

Gtlberr, ein Abt zu Citeaux, avsEn«geiiand gebürtig, thai sich durch sei-ne Wissenschaft und Frömmigkeit inseinem Orden und auf den Europäi-schen also hervor, daß er der Gros-se und der Thrologvs genanntwurde. Er starb zu äueanx i > S6.und hinterließ zerschicdene Werke.

Gilbert, mit dem Beynahmen por-reranus, au« Poitiers gebürtig,ward erstlich Canonicus, hernachBischof dieser Stadt im XII. Jahr-hundert , nachdem er die Weltweis-heit und Gottesgelahrheit zu Pari«und in den vornehmsten Städten vonFrankreich mit ausserordentlichemRuhm gelehrt hatte. Er war einerder gelehrtesten Männer seiner Zeit;weit er aber das Geheimniß von derDreyeinigkeit mehr nach dem Aristo-teles als nach der Sprache der Schrifterklären wollte, so wurde er dieser-wegen vom H. Bernhard und vondem Archidiacouis zu Poitiers vorPabst Eugen m. auf der Kirchen-Versammlung 114 ü. angeklagt. DerPabst nahm die Sache noch am Be-schluß der Bersaimnluna vor, undGilbert mußte wicderruffen. Erstarb ns4. Man hat unterschied-liche Schriften von ihm.

Gilbert von Sempringhom, Stifterder Gilbertioer in Engelland und desH. Bernhards guter Freund , warzu Lincolm 1104. g-bohren. Er warPömtentiarius, hielt eine öffentlicheSchule zum Unterricht der Jugend,und starb i>8<-. nachdem er seinenOrden gestiftet, und viele Klösterund Hospitäler darinnen errichtethatte.

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Gilbert,