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mazarinischen Collegio zu Paris ge-wesen, und den r8- Oct. >74 - im7-sten Jahr zu Renqennes beym Bi-sci)of von Anrerre gestorben ist. Sei-ne vornehmste Schrift ist: ^uxemcnsäes Li^svlins sur les sureurs, czuivnr rrLice äe In ^.kecorigue inD'wd zdänden.
Grberri, (Joh.Match.) Bischof zuVerona , und einer der gelehrtestenMänner der XVI. Jabvbunbcrs, r»Pal-r^o grbohren, war der FrancoGiberti, eines Genuesers und päpst-lichen Admirals natürlicher Sohn.Er wurde Statthalter zu Tiroli,und erwarb steh die Hochachtung derPäbste Leo X. und Clemens VII. diesich seiner in wichtigen Sachen be-dienten Letzterer Pabst gab ihmdas Bisthum Verona. Er regierteseine Kirche mit solchem Eifer undKlugheit, daß der v. Borromä-isund andere fromme Bischöffe in Ita-lien eben die Ordnungen in ihremKirchspreagel einführten, die Giber-ti in seinem gegeben hatte. Er lieb-te und beförderte die Gel-Hrten, undhatte eine eigene schöne Buchdrücke-rey vor die griechische Kirchenväter,deren man die schöne Ausgabe derHomilien des Chrysostomus über dieEpisteln Pauli zu danken hat , sorer erschienen ist. Giberti starbim Geruch der Heiligkeit den; o.Dec.,f4j. Zu Verona kamen r/i r.heraus: Oiberri Lpjsc. VeronenliseLcleliallicre 6 i 5 ciplinse snre rriclen-linam 8;'noäum inllaursroriL 80-lerrillimi Opera nunc primum col-leür er ineäiris esusäem opuicnlis
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Gtbieuf, (Wilhelm ) ein gelehrterDoctor der Sorbonne, von Nourgesgebürtig, trat in den Orden des Ora-torii, wurde Generaivicarius desCardinais Berulle und Superior derCarmeliten in Frankreich, und starbin St. Magliore zu Pari« den 6.Jun. i6fv. Man hat etliche
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Schriften von ihm. Er war einvertrauter Freund von Descartes undP. Mersennus.
Gichcel, (Joh. Georg) ein Schwär-mer , grbohren zu Regenspura den14. Merz r6;8. legte sich auf dieRechte, wurde zuSpcyerbeymKam- ,mergericht examinirt und immatri-culirt, practicirte auch daseiest mitgutem Fortgang; fiel darauf auf al-lerhand Träume, und wollte nachIndien gehen, um die Heiden zu be-kehren. Im Jadr 1664. gieng er,nachdem er zuvor Bücklingen zuZwoll besucht, nach Regenivurg zu-rück, um dem Baron von Wels in sBeförderung derKirchenbcsserung beyder Reicheversammlunq b-yzustehen. !Weil er aber nichts ausrichtete, fienger an die Prediger und Obrigkeit da-selbst anzutasten, worüber erMo-nathe im Gefängniß sitzen, und Re-genspvrg räumen mußte. Im Jahr1665. giena er wegen einer Rechts- !fache nach Wien, midi 666. das an- jbere mal zu Brecklinq nach Holland, .und wurde dessen Vorsänger. Weil §er aber diesen vertheidigt, wurde er ^zwepmal gefangen genommen, an ,den Pranger gestellt, und aus Zwoll ;und ganz Oberyssel verbannt, daher !er 1668 nach Amsterdam gegangen, ,wo er verschiedene mal ein anlehnst« lches Glück hätte machen können,welches er aber allezeit aus Liebe zu ^seinen Träumen von sich qestvssen.Er achtete die H. Schrift sehr gerin,qe, lehrte, daß sich ein Christ allerHandarbeit enthalten solle, und baßdie Ehe ländlich sey. Er starb zuAmsterdam 1710. Man hat vonihm e. Theile rheosophischevSendschreiben, und ikeoidpki-am prsÄiLsm nebst seinem Leben m7. Theilen. Reinbeck hat sein Leben17;,. zu Berlin herausgegeben.
Gifantus, (Hubert) oder von Gis-sen , ein berühmter Schriftstellerdes XVI. Jahrhunderts, gebobrrn zu
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