Band 
Zweyter Theil.
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1618

gebochrea. AIs Rom 15-7. VonCarl,« V. Armee geplündert wurde,verloihr er seine Bibliotheck und gan,;es Vermögen, daher er in grosseArmiuth gerielh. Er ward sehr vomPod-agra geplagt, und starb issr.Alle seine Schriften sind zu Leiden,69.6. in 2. Folianten zusammenge-druckt worden. Die vornehmstensind : kiilkoria cleorum xemilirim;liiGoria xoetnrum grsecorum eclrrino.rum ; külkoria poerarum fuieem poris, erc. Er hat die ;v.Zah-len der Epacten erfunden, nebstder Verbesserung des Calenders, de-ren Gregorius XIII. gefolgt.

Gira-rd, (Bernhard de) s. <iu Hai!»lan..

Girard, (derAbt) ein Vierziger derAcwdemie kran^oise, der erst vor we-nig Jahren gestorben, und einigeSchriften hinterlassen, wovon dievornehmste den Titel führet: 8ync>«Vwies c>u ssrMasse äa

Das Buch ist nützlichund wird sehr hoch gehalten.

Girard von Villelhiery, s. Villesthiery.

Girardon, (Franz) ein sehr berühm-ter Bildhauer, gebohren zu Lroyes16-7. war des kam. Maxiere und

seine Meisterstücke, wiewohl mansagte, Girandon mache lauter Mei-sterstücke. Er war Professor, Rectorund Kanzler der Mahler- und Bild«haueraeadcmie, und war General-inspector über alle Dildhauerarbeit,und starb zu Paris den,. Scpt., 7' e.imgrJ. Seine Frau, Catharma ckuEhemin, hat sich durch Bluinenmah-len berühmt gemacht Er errichteteihr ein sehr schönes Grabmal in derKirche von Lk, Lanbrn.

Giro Gareras de Loaysa, einberühmter Erzbischof zu To.edo, ausTalavera in Spanien gebürtig wardPhilipps II. Almosenier, Pracepiorseines Sohns, des Infamen Phrirvp,und nachmale Lrzbilchof zu Toledo.Er genoß aber dieser Würde nichtlang, indem er den -r.Fedr. 1x99.gestorben. Man hat von ihm emeSammlung der spanischen Kirchen«Versammlungen mit Noten, so 1594.lateinisch erschienen.

>2 laiigue Girouft, tJac) ein französischer Je«suite . und einer der besten Predigerdes XVII. Jahrhunderts, aus Brau«fort in Aujou gebürtig, trat 1641.zu den Jesuiten, und starb zu Parisden > 9 Jul. 1689. im ersten Jahr.Seine Predigten hat P. Bretonneau1704. in x. Dliobezbänden heraus-gegeben.

Franz Anguirr Schüler. Ludwig Giry, (Ludwig) einAdvocatim Par-XIV. der von seinen grossen Gaben iament und am Rath und Mitglied

gehört , schickte ihn mit einem Ge-halt von >c-Lo. Thalern nach Rom.Nach seiner Rückkunft arbeitete er vordie königliche Häuser und vor dieGärten zu Versailles und Trianon,wo man viele seiner Werke sowohlvon Marmor als von Erz theils nacheigener Erfindung , theils nach denZeichnungen des le Brun sindt. DasMausoläum des Cardinals Richelieuin der Sorbonne und Ludwigs XIV.Bildsäule zu Pferd aus dem Platzvon Vendome, wo Pferd und Bild-säule aus einem Guß sind, gelten ror

der Akademie krar^oile , hat vielegute Nebcrsetzungeu herausgegeben,und ist zu Paris , seiner Vaterstadt,66s. im 7vsten Jahr gestorben.Sein Sshi: Franz Girp trat in denOrden der Mwimvrum, wurde Pro-vincial darinnen , und erwarb sichdurch seine erbauliche Bücher vielenRuhm. Er starb zu Paris den 20.Nov 1688. im ersten Jahr Seinvorzüglichstes Werk ist : I-r Vie öes8amrs.

Gislen, s. Busbec.

Eee 5 Glaber,