Band 
Zweyter Theil.
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1622

1621

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au? hielt er als Adjunclus der philo,sophischen Facultät, das er -6>,.wor den, zu Jena im Ebräischen undIn Ler Weltweisheit Vorlesungen,nah m aus Befehl und Unk-osten derschnrarzdurgilchen Herrschaft -6-6.die theologische Doetorwikide an,irw be hieraus Professor de r gruchi-scheu und ebräischen Sprache zu Je«na , ferner Superintendent zu Son-dershausen, >6; 8. aber Professorder Gottesgelahrheit zu Jena, und1640. Generalsupenntendent zuEo-1 ha, wo er den ry.Jul. l6s6. ge-storben. Unter seinen Schriften batbesonders seine kkilologin Lrcra,so schon vielmal aufgelegt worden,ibrcr. Wehrt bis jetzo behalten.

Glaub er, (Joh. Rudolph) ein deut«scher Chymicus um die Mitte desXVII. Jahrhunderts, legte sich ganzallein auf die Chymie, und gab einegrefse Anzahl Schriften davon her-aus , deren einige ins lateinische undfranzösische übersetzt worden. Seinegesammte Schriften sind in einemdeutschen Werk unterm Titel: 6I.ru-berus Loncemrsms gesammlkt wor-den, welches rü8y. zu Londen auchin englischer Sprache in Folio ge-druckt worden ist.

Gleich, (Joh. Andr.) ein lutherischerGottesgclehrler, gebohren zu Gcraden ;v.Sept. >666. studwtezuWit-tenberg , und starb als Kirchen - undOberconsistorialrath zu Dreßden deni. Aug. -714- Er hat vieles ge,schrieben.

Gleichen, ein deutscher Gras, vondein man eine sonderbahre Begeben-heit erzählt. Cr wurde in einemTreffen mit den Türken gefangen,und mußte eine lange und harte Scla-verey ausstehen; hatte aber endlichdas Glück, der Tochter des Königs,der ihn gefangen hielte, so wohl zugefallen, daß sie ihm seine Freyheitversprach, wann er sie heyralhenwurde, ob sie gleich wußte, daß er

schon eine Frcm hatte; sie schiften sichein, und kamen glücklich nach Vene,dig. Der Graf gieng alsbald nachRom, und erhielt vorn Pabst dieseyerliche Erlaubniß, die türkischePrinzessinn neben seiner ersten Ge-mahlinn zu heyrathen. Beede Ge-mahlinnen sollen auch einander mitungemeiner Freundschaft begegnetseyn. Allein die qanzeErzählungbe-ruht aus Hondorf, der kein allzusi-cherer Gewährsmann vor die Wahr-heit der Geschichte ist , die übrigensin das Jahr, r r/. gesetzt wird.

Glicas, s. Glycas.

SUffon, (Franz'! ein berühmter eng-lischer Arzt, war einige Zeit königl-Professor der Arzneykunst zu Cam-bridge, und machte viele anatomischeEntdeckungen, die ihm grossen Ruhmgebracht. Er starb zu Londen - 6 77.Seine Operz meäico - annkomlcasind zu Leiden in ;. Luodezbändenzusammengedruckt worden.

Glycas, (Michael) ein griechischerGeschichtschreiber, um die Mittedes XII. Jahrhunderts, hielt sich inSicilien auf, und schrieb ^nnniesvom Anlang der Welt bis aus denAleMsComncnus, oder 1 - > 8. Leun-clav hat den fünften Theil beyge-fügt. der bis aus die Eroberung Con-jlantinopel geht. Glycas hat auchviele Briefe hinterlassen, welche nüz-lich und merkwürdig sind.

Gmelin, (Joh. Georg) ein berühm-ter Arzt, der sich besonders um dieNaturgeschichte sehr verdient ge-macht , war zu Tübingen den > 1.Aug lyvk,. gebühren, wo sein Va-ter Johann Georg Gmelin Axvthe-cker und ein grosser Chymicus war-Er siuöüte in seiner Vaterstadt, undnahm daselbst -7-7. die Licentiaten-würde in der Arzneykunst an. Wtilzwey von seinen bisherigen Lehrern,Bilfinger und Duvcrnoy nach Pe-tersburg beruffen worden/ bekamGmelin