Band 
Zweyter Theil.
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wurde ihin die Stadt Pasewalk amgewiesen ; weil aber die Bürger in-dessen die «schweben eingelassen,rückte er vor die Stadt, und erober-te sie mit Sturm, allwo sogleich ent-setzliche Grausamkeiten ausgeübtwurden» welche in der That denKayserlichen mehr schädlich als nütz-lich waren. >6;,. überfiel er denSchwedischen Obristen Bodef in derNlederlaufitz zu Cotdus, und richte-te seine Völker gänzlich zu Grund.i6;;. erhob ihn der Kayser in denalten Freyherrenstand und ernannteihn zum Generalmajor, da er sichdann ein Regiment Cuirassier au-warb. 16)4. bekam er die Befchls-haberschafr über die kayserlichen Völ-ker in Schlesien, und eroberte inkurzer Zeit fast ganz Oberschlefienwieder. Hierauf stieß er mit seinerArmee zu König Ferdinand IV.führie in der Schlacht bey Nördlin-gen den rechten Flügel an, brachtedamit den feindlichen linken in Un-ordnung, und machte den Ansang zumSie«. 16) s. erhielt er der. Reichs-graf.nstand, «ahn, Würzburg ein,und hielt den Schwedischen General-majcr Ramsay in Hanau eilige-schlafen. >6,6. ward ihm die Ar-mee übergeben, die bisher der GrafjuGroesfeld geführt, um damit aufLantqrafen Wilhelm zu Hessen los-zugeien, womit er auch viele Städte inWesphalen eroberte. Bey Dorstenschlu, er den Hessischen General Me-landw, und der Landgraf mußte ganzWesphalen räumen. Von da be-gab er sich in Thüringen, vereinig-te sich bey Treffurt mit dem GeneralHazeld, schloß den General Banierbey Lorgau ein, und verfolgte ihn,als r durchgebrochen wgr, bis inPonmern. Don bannen kam ernach Hessen zurück, ward räzg.Feldnarschall, und sollte mit demHerog von Savelli das belagerteDreifach entsetzen. Er brachte auchHstor. Handw, (,rer Th.)

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«inigea Vorrath von Lcbensmittelnin die Stadt Als aber der Herzogvon Savelli mit dem Vorlrad ohneeinige Kundschaft zu weit voraus ge-gangen, wurde er überfallen, und indie Flucht geschlagen. Goelze hieltsich zwar mit dem Ueberr^st sehr ta-pfer, vereinigte sich »ut dem Gene-ral Lamboy, fiel die WeimarischeSchanz an, wurde aber gleichfallsgeschlagen, und verlohr durch denFeind und das Ausreissen fast seineganze Armee. Er wurde hieraufnach Jngolstadt gefangen gesetzt;erhielt aber 1641. nicht nur seineFreyheit wieder, sondern auch 64z.die Oberbefehishaberschast über dieArmee inSchlesien, die er bis 1644.rühmlich führte. In eben diesemJahr diente er auch wider denFürsten Ragozzi in Siebenbürgen,wurde aber 64s, als Lorstmsohnin Böhmen einbrach, aus Ungarnzurdckberuffen, und verlohr den -4.Febr. besagten Jahrs in dem un-glücklichen Treffen bey Jancow LasLeben.

Goffredy, ein Mahler, des Bar-tholomäus Schüler, hat in dem Ge-schmack seines Lehrmeisters gearbei-tet, und ist ihm wohl in Ansehungseines leichten und geistvollen Pinselsgleichgekommen, nicht aber in derFarbenmischung. Er blühete in demXVll Jahrhundert.

Goldast, (Melchior ab Hcimens»seid ) ein grosser deutscher Rechtsge-lehrter, gebohren auf dem LandgutEspen bey Bischofszell in der Schweizden 6. Jan. -576 , nach andernis78, gieng nach Jngolstadt denGisanius zu hören, und 1596. nachMors, mußte aber >598 aus Ar-muth die Universikäten verlassen, undhielt sich 1599 bey D. Schobin»gern zu St. Gallen auf. Er wollteeine Reise nach Italien thun bliebaber aus Mangel des Gelds zu Gensliegen, gab eine Zeitlang einen Hof-Fff mei-