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üstrcvuicon (Inlverssle von AnfangderV8«Itb:sausi i86. theils in xrosrtheilis in Versen von ihm.
Gorrti, (Dmc. Ludwig) ein gelehr-ter C-'ardinal, gebshren den 7. Sept.166.4. ju Dononicn, wo sein VaterDocttor und Professor der Rechcsge-lahriyeit war, trat zeitig in den Do-miniicnnerorden, studirte zu Bono-nien und Salamanca, wurde zumLectwr der Gottesgelahrheit zu Romund endlich >6--s. zu Bononien be-stellt , und in unterschiedenen Klö-stern feiner Ordens zum Prior,daran, f zum Provineial in derLombar-die umd zum Inquisitor in Maylandrrnemnt. 17 r 8. wachte ihn Brne-
dict XIII. zum Cardinal, nachdemer idm kurz vorher zum Patriarchenvon Jerusalem ernennt. Er starb deniz.Tept. 174». Unter seinenSchrif-ten ist seine 'ikeologia sLkolsllico-äoAiniLücslsuxrrmenlem O. UromL
das vornehmste und bekannteste.
Gottsched, (Joh.) ein Arzt,geboh-ren ^66z. zu Königsberg in Preus-sen, ward nach zurückgelegten Rei-sen durch Holland, Italien undDeutschland "-yi.Physicus zuBar-tenstein in Preussen, -694. Licen-tiat und ausserordentlicher Professorder Arzneykunst zu Königsberg,1701. aber Doctor und ordentlicherProfessor der Naturlehre, woraufer170-. die Magisterwürde annahm,ein Mitglied der neugestifteten Aka-demie der Wissenschaften zu Berlinward, und den lo.Apr. 1704. starb.Unter seine» Schriften ist besonders sei-ne klorskrustica 1'. IrrL. äe kerbisin kruMa crelcenubus merken.Goubeau, (Franz) ein Mahler vonAntwerpen gebürtig, war DaursSchüler,und arbeitete mit glücklichemErfolg in dem Geschmack des Joh.Miel und des Bamdoche.Goudelin, ( Peter) oder Gousdoul,, ein berühmter GasconischerDichter, ron Thvulouse gebürtig,
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war eines Wundarztes Sohn. Erergab sich ganz der Dichtkunst, undverscrtigte Verse in GasconischerMundart, die ihm unsterblichenRuhm erworben haben. Der Her-zog von Montmorcncy, Adrian vonMonlue, der erste Präsident Bcrtierund andere angesehene Personen hat-ten ganz besondere Achtung vor ihn.Nichtsdestoweniger hätte er in seinemAlter Hungers sterben müssen, wannnicht seine Landsleute ihm einige Leib-renten aufdie gemeineStadtgelder an,gewiesen bätten.Er starb zuTho ulousedenio. Sept. i64-.iui7osten Jahr.Man bat vieleAusgaben seinerWcrke.
Goudimel, ( Claud.) ein vortrefii-cher französischer Musicus, aus derGrafschaft Burgund gebürtig, wur-de >r7r. z» Lyon um der reformir-ten Religion willen ermordet. Manhat es ihm sehr übel ausgelegt, daßer Melodien auf des Marot und Ve-ra Psalmen gemacht.
Govea, (Andreas) auch Govea»nus, ein gelehrter Portugiese vonBeja gebürtig, war Principal desCollegii St. Barbara zu Paris iinXVI. Jahrhundert, und erzog dreyBruberssöhne bey sich, die sich alledurch ihre Wissenschaften berühmtgemacht- Marrialis Govea,der älteste unter diesen drey Brüdera,war ein guter lateinischer Dichter,und gab zu Paris eine lateinischeGraminatick heraus. AndreasGovea der zweyte ward an seinesOheims Stelle Principal am Colle-gio St. Barbara. Er erwarb sichsolchen Ruhm, daß man ihn nachBourdeaux berufte, um im Collegiovon Guienne eine gleiche Bedienungzu verwalten. Er gieng dahin i s; 4.und blieb bis 1547. da König Jo-hann III. von Portugal! ihn nachHaus kommen ließ, um zu Coimbraein Collegium auf den Fuß des vonG uienne zu errichten. Govea brach-te den Buchananus, Gronchi, Gur-
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