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1656
Qksiles VIII. nebst vielen andernhistoriichen Schriften heraus. Erhinterließ verschiedene angeseheneKinder. Dionyfius war^u-lirorlionorarius und Bücherbewahrerder^bsmbre äes Oompres zu Paris;Johann aber Direcwr der tübsm-bie 6es Oomprer zu kille. Dieserstellte 1706. eine schöne Ausgabe derHIemoires cieskkilipp äe Lomminesund 1711. eine neue Ausgabe derSatyren Menippeus ans Licht / hin-terließ auch noch andere Schriften.
Gottfried von Bouillon / Her-zog von Niederlothringen / GrafenEnsiachiu« II. von Boulogne Sohn,war einer der grasten Feldherren sei-ner Zeit/ und wurde, nachdem erviele Proben einer unüberwindlichenTapferkeit in Deutschland und Ita-lien unter Kayser Heinrich IV. ab-gelegt hatte, zum obersten Anführerder Kreuzfahrer ernennt. Gottfriedsetzte sich an ihre Spitze 1097. Erzwang den Kayser Alexius Comne-nus, ihnen den Durchzug durch sei-ne Staaten zu gestatten, nahm Ni>cäa, Antivchien, nebst vielen andernPlatzen und endlich den 19. Juliin-99. Jerusalem ein. Die imKreuzzug begriffene Prinzen wähltenihn hierauf zum König von Jerusa»lem ; Gottfried wollte aber keinegüldene Krone auf sein Haupt setzenlassen, an dem Ort, wo der Erlö-ser eine dornene getragen hatte, undnahm auch eine solche. Kurze Zeithernach schickte der Sultan von Egy-pten ein mächtiges Heer wider ihn;allein er wurde gänzlich geschlagen,und Gottfried bekam , zwey oderdrey Plätze ausgenommen, das ganzegelobte Land in seine Gewalt. Man er-wartete noch grössere Dinge von ihm,als erim Julius nvo starb,nachdemer nur ein Jahr regieret. SeinBruder Balduinwarsein Nachfolger.
H Gottfried,Bischof zu Amiens,hatsich durch seineWiffruschast u. Fröstlig-
keit berühmt gemacht, u ist im KlosterSk.Crespin zuSoiffon 11 8. geinorben.Man feyret dcny.Nov.seinAnac denkenim ganzenKirchsprengel von Arniens.
Gottfried von St. Omcr, stiftetei > 18. mit Hugo de Paganis u nd sie-ben andern Personen, zu denen er sichgesellet,lden Orden der Tempelherren.
Gottfried, Abt zu Vendome undberühmter Cardinal, gebohren zuAngersaus einer adelichen Familie,wurde von den Pabsten und von Lud-wig dem Dicken, König in Frank-reich , in den wichtigsten sowohlkirchlichen als weltlichen Geschäftengebraucht, und lebte noch 1 > 29.Man hat noch Briese in f. Büchernund einige kleine Schriften vorn ihm,welche der P. Sirmond »6,--. her-ausgegeben hat- DerBriesanRobertvon Arbrissel, den man ihm zuschreibt,scheint allerdings von ibm zu seyn.
Gottfried, auch Geofroi und Giosfrcdi, ein berühmter Cardinal vonLuxeuil gebürtig , wurde in der Ab-tey St. Peter zu Luxeuil ein Mönch,und gelangte zu den ersten Bed ienun-gen der Kirche und des Staats. Erwurde Abt zu St. Denys,BischofzuArras, hierauf Bischof zu Aldi undCardinal. Philipp der Gütige,Herzog zu Burgund, König LudwigXI. in Frankreich, und die PäbstePius II. und Paul II. gebrauchtenihn in den wichtigsten Angelegenhei-ten. Er starb in der Priorie Rulliim Kirchsprengel von Bourges denn.Dec. 1471. Er arbeitete mit vie-lem Eiftr an Aushebung der prag-matischen Sanction in Frank,reich ; konnte aber nichts ausrichten.
Gottfried von Viterbo, ein Priesterund Kayscrs Conrad III. Kaplan,auchFriederichs I. und Heinrichs VI. Se-cretär und Almosenicr, wurde i 184.Bischof;» Viterbo, und war nach derBeschaffenheit seiner Zeit »n latein.griech. undebraischen noch zimlich er-fahren. Erstarb 11-1. Man hat ein
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