Band 
Zweyter Theil.
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r66c- Gr

hieriavs den Engelländern wider die lFramzosen, that sich bey vielen Gc-legemheiten hervor, wurde aber 1)77.vor Soubize abermals gefangen, undin den Tempelthurn zu Baris einge-sperrt. Der Königin Engellaud gabsich alle Mühe ihn daraus zu be-freien, und erhielt auch endlich seineFreyheit unter der Bedingung, ersollte einen Eyd schwören, niemalsmehr die Waffen wider Frankreichzuführen; drrCaptalvon Buch aberwolllte lieber im Gefängniß sterben,als diesen Eyd ablegen.

Grai u, ( Iah. Bapt. le) Regneten-Mei ster am Hotel der Königinn Ma-ria von Medicis, ist der Verfasser-er vecaäe cvmensnc I'biltoire äsHenri le Orrnä; Uecniie commen-^anr I'Iiitloire c>e I.ouis XIII. äe-xuis 1'an ,6>o. susgu'en 1617;rrolliems Oecaäs conrenanr I'Iii-lloire cle krnnee sous l.ouis XIII.äexuis 1617. su8gu'en ,62g. NNdanderer Schriften mehr, und starbzu Mongeron bey Paris den 2. Jul.

16^r. Seine Schriften haben ihrenguten Werth, weil man viele Sachendarinnen findet, die man in andernvergebens sucht.

Gram, (Joh.) ein gelehrter und be-rühmter Däne, gebühren zu Alburgin Jütland den r«. Oct. 168s, stu-dirte zuKoppenhagen, wurde daselbst,714. Professor der griechischenSprache, >7;o. aber Justizrath,geheimer Archivariu«, Historiogra-phus und Bibliothecarius des Kö-nigs, und starb den iy. Fcbr. 1748.Er hat den Grund zur Academie derWissenschaften zu Koppenhagen ge-legt, und nebst vielen andern gelehr-ten Schriften, die sehr wohl aufge-nommen worden, auch ein 6orpusäiplomarum Lä res llrniLas fseien-rium in hinterlassen. Er hatdieses Werk aus Befehl Königs Chri-stian VI. geschrieben.

Gr 167c»

Gramaye , ( Joh.Bavt.) von Ant-werpen gebürtig, war päbstlicher Pro,tonotarius und Probst zu Arnheim,Historiographus der Niederlande.Als er nach Spanien wollte, nahmenihn die Algierische Seeräuber gefan-gen, und führten ihn in Asrica.Nach feiner Rückkunft in die Nieder-lande, that er verschiedene Reisen,und starb zu Lübeck 16,5. Seinevornehmste Werke sind: Asrica iiiu-krLra; ViLrium Llgerienle; Ilitlo-ris Lrnksnlike; /rmiguicnres Oucr-ms I^rsbamiL; ^migmtLtes klsn-clriL, erc.

Grämlich, (Joh.Andr.) ein Wär«lrmbergischcr Gottesgelehrter, ge-bühren zu Stntgard den i.Jul. i6zy,studirte in den herzoglichen Klösternund darauf zu Tübinaen, wo eri7>l. die Magisterwürde erhielt.1714. reiset? er durch Sachsen,Holland und Frankreich, ward nachseiner Rückkunft 1716. herzoglicherHoskaplan zu Skutgart, und starbfrühzeitig den 7. Apr. -7-«. Manhüt von ihm: IrsÄ. äe IVlornInsrsÖoncubinLkus conrrs Ikomsünm;VinäiciLS legum 6iv. pviirivnrumI 7 niver 5 nlium comrn IbomssiumerLuääeum; IrsÄ 6e koeäerikusäivinis in genere , nebst zerschiede-nen erbaulichen Schriften.Grammont, (Gabriel Tarthol. Herrvon ) latein. , Parla-

mentspräsident zu Thoulouse, wardes ältesten Raths bey diesem Parla-ment Sohn, und schrieb : »isto-rinm 63II1X ab excellu Henrici IV.nä nnnum 162^. Diese Geschichteist gleichsam die Fortsetzung desThuans; sie kommt aber diesem we-der in der Schreibart noch in derAufrichtigkeit bey. Grammont starb1674. Ergab auch -6-;. Hillo-ilrm prollrst« o fuäovico XIII.SeÄsriorum in 63H1L rebeilioni«heraus.

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