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land qieng, wurde er ein Mitgliedder königlichen Gesellschaft, und ma-nsch mehr ist, er lernte Newton ken«nen, und errichtete die genauesteFreundschaft mit ihm. Nach seinerRückkunft nach Holland wurde ihmdie Profession der Astronomie undMalhematick zu Leyden übertragen,wov on er 1717. Besitz nahm. DieNaturlehre war bisher aus dieserhöh en Schule zinilich versäumt wor«den. Ob nun wohl s'Gravesandenicht dazu verbunden war, so gab erdoch Unterricht darinnen und zwarmit einem schönen Vorrath von In»strumentrn, die meistens von seinerErfindung waren. Bisher hatteman noch nichts vollständige« von derErperimentalphysick gehabt; >720-aber gab s'Gravesande seine PI>v6-ces Llemenra dksrbemstics exyeri-mencis cvnllrmats, s. Inkroäuüionem »6 kbilvinpbiam Nervwm'a-U2m heraus. Er hatte dieses Werkmeistens auf seinen Reisen und ausden öffentlichen Schiffen unter demLärmen anderer verfertigt, welcherihn weder am Nachsinnen noch amRechnen tu hindern vermochte. >721bat ihn der Landgraf von Hessennach Caffel, um die berühmte Ma»schine des Herrn Orphireus zu unter-ftichöit, Welche ein kerpewum mo-bile seyn sollte. Weil s'Gravesandesie nur von aussen zu sehen bekam,so bewunderte er sie zwar, konnteaber weiter nicht davon urtheilen.Weil aber Orphireus sie aus Befehldes Prinzen von ihrer Stelle verrücken mußte, um »u weisen, daß sieihre Bewegung nicht von aussen hererhalte, so wurde er böse, zerbrachsie, und brachte sich selber um denNutzen, den er sich damit hätteschaffen können. >7-;. gab er cüuen kurzen Begris seiner Naturlebreunterm' ?ilel: pliilolopbiw dservro-riisnL Inüimrioneu heraus, woraufm den folgenden Jahren von beyde«
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Werken neue und ansehnlich vermehr«te Ausgaben erschienen. 17-7 schrieber Nrrbeleos Ilmverlrlis bllemes-». ^cceclunr Lpecimen < 'nmmen-rsrii in ^riclimericam I^evvrnni erR.eguls novs äe ^ererminsucla tor-ma serisi insinirre säsumr-e , wo«durch er sich einen Platz unter denersten Mathematickern von E> r-vaerworben. Eine Rede: cie Lviclen-rir, die er drucken lassen zeigte, daßer in der Dernur-ftlehre eben so starkwäre als in der Astronomie und Na«turlehre, daher ibm >7)4 auch einphilosophischer Lehrstubl übergebenwurde, wovon er mit einer Rede:äe verr er nunguam vitupergrs plii-losopliiL Besitz abm Ba! dnrquskam seine lnrroöuüio sä pkilolo-likism, Netspl>;'liLLm er l^vAicamconrinens an« Licht, so um 'einerVortreflichkeit willen das soigcndeJahr zu Venedig mit Erlaubniß derInquisitoren nachgedruckt wurde, wie«wohl sie anderwärts auch grossenVorwürfen ausgesetzt war Gegendas Ende seines Lebens veranstalteteer eine dritte weit vollkommenereAnsaabe seiner Llemenwrumstcos , konnte sie aber Nicht ganz zuStand bringen, sondern starb den» 8 . Febr. >742, als nur noch einBlat an besagtem Buch zu druckenund noch ein Theil der Vorrede zuverfertigen war. Herr ProfessorAllamand zu Leyden übernabm sol«ches vollends , und besorgte auch ei«ne dritte Ausgabe der Inttnucionumpbil. blervwn. nach dieser verbesser«ten Ausgabe. ,746 erschiene da-letztere Werk auch in einer französt«schen Uebersetzvnq, w- !cke Herr Pro«fessor und Prediger Joacourt zu Her«zogcnbusch besorgt hat. Uebrigenihatte s'Grovesand ein eben so gute-Herz als aufgeklärten Verstand! erwar großmüthig ynttbätig, mitler»diq, und machn sich eine Freudedaraus, auch Fremden zu dienen,Ggg 5 welche-