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derstürmerey fortfuhr, suchte er sichdurch hitzige Schreiben und wieder-höhlte Kirchenversammlungen zu wi-dersetzen. Allein Leo war so furcht-sam nicht , und ließ nicht nur denpäbstlichen Gesandten sein Mißver-gnügen empfinden, sondern jvg auchdem Pabsi seine reiche Einkünfte inSicilicn und Calabrien ein, dahin-gegen Gregorius auch unermüdetwar, den Kayser als einen Ketzerbey den Unterthanen verhaßt zu ma-chen. Eben so steissig war er, denTonisacius sich immer mehr zu ver-pflichten , der auch nicht unterließ,den Pabsi in Deutschland ;u predi-gen. Wider die Lombardische Kö-nige suchte er Carl Martels Hülfe inFrankreich, dem er das schändlicheVerbrechen that, sich mit der StadtRom dem Gehorsam der römischenKayser zu entziehen. Der Staats-kluge Herzog that zwar nicht ebendas, was der Pabsi wollte; doch ver-banden sie sich genauer. Allein derTod nahm beyde bald aus ihren weit-aussprechenden Anschlügen hinweg.Gregorius siarb auch als ein Heiligerden ,v. Nov. 74'. Sein Nachfol-ger hieß Zacharias.
Gregorius IV. ein Römer, folgteden r4. Sept. 817. auf Pabsi Va-lentin, wurde aber nicht eher einge-weihet, bis die angelangten kayserli-chen Gesandten die Wahl untersuchetund gebilligt hatten. Nach einigerZeit wurde der Pabsi vom KlosterTarfa vor den kayserlichen Richternverklagt, und verlohr den Proceß.An der schändlichen und widcrhohl»ten Empörung der Söhne KaysersLudwigs wider ihren Vater nahmGregorius grossen Antheil; reiseteselbst nach Frankreich, mußte sichaber auch selbst Schuld geben, daßihm weder der Kayser noch die Bi-schöffe so begegnet, wie er es ge-wünscht. In den folgenden Zeitenglaubte er Ursqch zu haben, sich über
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den König kotharius zu kesöw eren, »und fand beym frommen Ludviq Ge, Lhör. Er ließ das Allerhcilignfest in ^der ganzen Kirche feyren, leite beyOstia eine Stadt an, und sarb den-s. Jan. 84 f. Sergius II folgteaus ihn.
Gregorius V. hieß zuvor B uns,tvar Kaysers Otto III- Anv rwand- rter, und bestieg durch dessen yn sehen snach Johannes XV. Tod im fJun 996. den päbstlichen Stuhl, ßEr krönte zu Rom den kayser. rBald darauf brach die gcflhrliche s.Empörung deS Crescentiui auS.Gregorius flöhe nach Pavia, undthat den Rebellen in Bann dieseraber erhob inzwischen den BischofJohann von Placcnz, eine» Cala«brier und sehr verschmitzten Mannauf den Stuhl. Wie aber Ote nachRom kam, wurde Johann cuf eineempfindliche und sehr schinpflicheArt bestraft, unid Gregorius wiedereingesetzt, der aber bald darauf den^8. Febr. 999. i n der besten Blütheseines Alters starb. Sylvester II.folgte aus ihn.
Gregorius vi. ein Römer und Erz-priester z» Rom , hieß zuver Jo-hann Gratianus, erkaufte diepäbstliche Würde von Benedict IX.dem Silvester m. seidige strittigmachte. Weil also diese drey An-sprüche aus den Stuhl hatten , sohielt Kayser Heinrich III. zu Sutrieine Kircheoversammlung, welchealle drey Päbste vor unrechkmDgerklärte, und >046. den Bischof zu ^Bamberg Suidger auf den Stuhl ksetzte, der den Nahmen Clemens II. !annahm , und von jedermann vorrechtmässigen Pabst erkannt wurde.
Gregorius VII. einer der berühmte-ste Päbste, hieß zuvor Hilde-brand, und war zu Siena, oderSoane, einem Städtchen im Flo-
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