Band 
Zweyter Theil.
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»759 Gu Ha

v'inire er 6e la verite 6e I2 religioncdrecienns , Basel ,7;/. in 8.Der Journal I^elvcriguc enthaltvon ihm LoisseÄures concernsntI't7nion cle I'ame Lvec le Lorpo,17)8. und Lonsiäersrions iur löLz-ttame cle I-eidni^, 17)9.

H.

abacue , einer von den kleinenPropheten des Alten Testaments/und in der Ordnung der Achte, lebteungefähr 695. Jahr vor C. G. wel-ches daraus zu Messen, weil er dasUnglück, das durch die Chaldaerüber die Juden kommen sollte, alsetwas nahe bevorstehendes beschreibt.Von seinen übrigen Lebensumständenhat man keine sichere Nachrichten.

Haberkorn, (Peter) ein lutheri-Gottesgelehrter, aus einer adelichenFamilie , gebohren zu Buzbach inder Wetterau den 9. May 1609,studirte ;u Marpurg und auf andernUniversitäten, kam-6; r. nach Mar-purg zurück, und wurde ordentlicherProfessor der Naturlchre, fernerDoctor der Gottesgelahrheit undHofprediger zu Darmstadt 1670.gieng er als Professor der Gottesge-lahrheit und rbräischen SprachenachGiessen, wurde Superintendentdes hessischen Distrikts, wohnte zer»schiedenen Religionsgesprächen bey,und starb den s. Apr. 1676. Sei-ne vornehmste Schriften sind: Vin-«licaiio lmtiersn« 66ei conrrnsteife. Oiricum klunnium, elpo-Karam; Lymsxma Oiss. kdeol. ^n-ri-Vsletisnus ; kelsrio e^Lorum

Colioguü Kycilike!tÄni etc. SeinSohn Iustns Äalrhasar hatauch einige Schriften herausgegeben.

Ha 17601

Er starb als Doctor der Gottesge-lahrheit und kassor xrimarirw zuAlsfeld 1687.

Hadere, (Germanus) ein französi-scher Dichter des XVil. Jahrhun.derts, war aus Paris, erwählteden geistlichen Stand, und wardAbt zu la Röche und Abt und Grafzu U. L. F. zu Cerisy. Die Franzo-sen sehen ihn als den witzigsten Kopfseiner Zeit an; er war auch einerder ersten Vierziger, welche 1619.die ^caäemie kran^olle ausmachten.Er war auch unter denen, welchewider ihren Willen den Cid des un-sterblichen Corneille critisiren muß-ten. Mit welchem Erfolg sie es ge-than, kann man aus den bekannte»Versen schlieffen, womit man iaPariS ihre Bemühung belohnte:

Ln vain cnntre le Liä un Mni-Ki e le Ilgue:

lout karis pour Lliimene 2 1er)'eux cle ir.oclriczuL. '

Nach des Cardinals Richelieu Todwurde dem Abt von Cerisy von derAcademie aufgetragen, dem Cardi-nal die Traurrede in derselben zuhalten. Allein solches geschah beygeschlossenen Thüren, und diese ^Rede hat das Licht niemals gesehen. !Haberts übrige Werke sind : Ia Vis ^äu Oarclinsl cle Lerulle, Paris !1646. in 4. karLpkrsle poeücius ^äe8 kl'eaumig 49, 84 er izg. Be« ^sonders aber ^lerrmorpliole äesyeux äe kliilis en e^ssres, Paris16)9 in 8. so man vor sein Mei-sterstück hält. Hadert starb >6ss.Sein Bruder Philipp Habertwar auch unter den ersten Vierzi-gern der Academie. Sein Gön-ner der Herr von Meilleraye ver-schalte ihm die Stelle eines Com-missärs der Artillerie , beför-derte aber dadurch seinen Tod.

Dann