Band 
Zweyter Theil.
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starb an der Wassersucht den 2 8- Oct.1754. nachdem er kaum 47. Jahralt n orden.

Hagen , ( M. Peter ) ein deutscherDichter, wird in Wezels Geschichteder Liederdichter fälschlich für einenHem.eberaer, gräflich erpachischenRath und Amtmann ausgegeben.Er war aber vielmehr ju Hennebcrg,einem Dorfe, unweit der Stadt Hei-ligenbühel in Preussen 's6-. qeboh,ren Er studirtc theils zu Königs«berg theils in. Deutschland, wardReckor der Provinzial-oderFürstenschule zu Lyk in Preussen,hernach 1602 bey der Cathedralkir,che in Königsberg, und r6-o. Ma-gister, in welchem Jahr er auch starb.Er war des berühmten SimonDachs Lehrmeister in der Dicht-kunst.

Hagrnajer . ( Christian ) ein Wür-tembcrgischer Gottesqclehrter , ge-bohren ;u Blaubeyren den ; l. Merzr68c>, studirte von lL-L. an in denHerzog!. Klöstern und in dem Sti-pendio zu Tübingen, wo er 1702-die Magisterwürde, und >706. eineRepetcntenstelle im Herzog!. Sti-pendio erhielt. 1711. wurde erDiaconus zu Tübingen, und 1716.ordentlicher öffentlicher Lehrer derLogik und Metaphysik, 1726. abervierter Professor der Gsttesgelahr«heik und zweyter Siiperattendekis desHerzog!. Skipendü, woraufer 1727.die theologische Ooctorwürde an-nahm. i7;c>. wurde er ordentli-cher Lehrer der Gottesqelahrheit,Stadtpfarrer und Spreialsuperin-tendent, und stund solchem Amt bis1741. vor, da er wegen abnehmen-der Leibeskräfte desselben entladen,und dargegen mit der Würde einesHerzogl. Raths und Abts zu Hirsaubegnadigt wurde. Er starb zu Tü-bingen den r Jan. 1746. Manhat von ihm heilige Reden überden is. und 246. Psalmen,

und zerschiedene akademische Streit»schriften, worunter besonder! etlicheüber Gal. IV. 10 >;

Haguenier, (Johann) einranzöst-scher Lichter, aus Burgunl gebür-tig, von dem man viele aktigi Lieder»chen hat. Er starb 17)8. iir LostenJahr.

Hahn, (Heinrich ) ein duttscherRechtsgelehrter,, gebohren zu Hildcs-heim dem 28. Aug. 1605, rudirtezu Helmstädt und Rostock, wurde1647. Professor zu Helmsiält, undstarb den s.Apr. >668, nachdem erviele Schriften herausgegebei.

Hahn, ( Joh. Gottfr. von ) war zuEchiveivaij den i z. Januar. 1694.gebohren. Sein Vater, Physieusdieser Stadt und des Fürsten JacobSobiesky Leibarzt, ist ,742. gestor-ben. Der Sohn wurde 1717. Do-ktor der Arzneykunst. Er practicir-te mit vielem Ruhm , und machtesich auch durch Schriften Ehre.Seine Gedanken von den Kinder-blättern waren grossem Widerspruchausgesetzt. 17; i- ward er in diekayserl. Hcsilemie dlol. Lur. aus-genommen, >74s. zum Hosrath er-klärt, und >748. in den Adelstanderhoben. Er starb plötzlich den ;o.Apr. 175). als eraufdcm WegvorrSchweidniz ins Carlsbad war.Hahn, (Simon Frieberich ) ein ge-schickter und berühmter deutscher Ge-schichtschreiber , königl. Großbrittan-nischer Rath, Histonographus und!Bibliothecarius zu Hannover, ge«.bohren zu Klosterbergen den - 8 .Jul. >1692, hatte von seiner Kindheit an ^solchen Fortgang in den Wissenschaft llen, daß man ihn unter die frühzei-tigen Gelehrten zählen kann. Inseinem zeheoden Jahr war er in denschönen Wissenschaften schon weit,und verstand viele lebendige Spra-chen. Vier Jahre hernach hielt ereine Rebe von seinem GeburtsortBergen, welche nebst einigen andernAbhand-