^7 6s
Ha
Ha
1770
Abhandlungen gedruckt worden.1708. gab er eine Fortsetzung vonIVteiboimn Lkronico LerZenti, und1711. zwey Abhandlungen überHeinrich den Vogler und über dasKönigreich Arclat heraus. Er warerst r-zjigJahr alt, als er zum Pro-fessor der Gcschichtkunde nach Helm-siädt an des berühmten EccardsStelle beruffen wurde, nachdem erschon bisher zu Halle mit vielemBeyfall akademische Vorlesungen ge-halten. Da er diese dictirt, so sam-melte sie Friederich Gladow, undgab sie 1717.ru Leipzig unter demTitel einer Reichrhistorie und unterseinem eigenen Nahmen, wiewohlmit vielen Fehlern befleckt, heraus.Hahn eignete sich sein Eigenthumwieder zu , und gab dann selbst einedeutsche Reichchistorie heraus, wo-von aber nur die vier erste Theile er-schienen sind. >727. ward er Hi-storiographus und BibliothecariuSzu Hannover, starb aber, vermuth-lich wegen seines allzustarken Studi-renS, den 18. Febr. -7-!)- Manhat noch ferner von ihm : sus Impe-rii in kloreniiam, worinnen er dieSchuft eines Ungenannten klemoirela libcrce (je ? 1 orenee unter-sucht; LoIItzÄionem Ulonumemo-rum vecenim er recemium ineäi-
rorum, in r.Octavbänden, und ei-nige Reden.
Hailbrunner, s. Heilbrunner.
Haillan , ( Bernhard von Girard,Herr öu) gebohren zu Beaurbeauxaus einem adelichen Geschlechte, gabsich anfänglich mitUebersetzungen undmit derD chtkunst ab, legte sich aberdarauf mi! solchem Eifer aus dieGe-schichtkunde, baß König Carl X.in Frankreich ihn >571 iu seinemHisionoqrapbiis ernannte. SeineHistorie xencrale äekrance erstrecktsich - on Pharamund an bis aufCarl Vli. Sie ist das erste voll-
ständige Werk, das in französischerSvrache geschrieben worden. Hein-rich III erwies ihm einige Gnaden-bezcugungen, und machte ihn zumGenealogien des Ordens vom Heil.Geist. Er hatte versprochen s-.ineGeschichte bis auf Heinrich IV fort-zusetzen ! that aber nichts daran, undstarb zu Paris den Nov. >6-0.im 7östen Jahr. Er war resormirtgewesen, hatte aber die katholischeReligion angenommen, so bald eranfieng nach Hos zu kommen. Manhat ferner von ihm : I'Lrar er
Lucces 6es /VffUrcs äe krimce,-undviel anders, so mit mehr Scharf-sinn und in besserer Ordnung geschrie-ben ist, als die meisten französischenSchriften vor seiner Zeit- Man cri-tisirte ihn sehr stark; er begegneteaber seinen Kunstrichtern mit Hoch-muth und Verachtung.
Hainlin, (Joh. Jacob) auch Hein«lin, ein Würtcmberqischer Gottes-gelehrter, gebohren den ri. Dec.isü». zu Bernhausen, wo sein Va-ter, nachmaliger Superintendent zuCalw, anfangs Pfarrer war, stu-birte in den Herzog!. Klöstern undzu Tübingen, ward 1607. Magister,und nachqehends Repetent im Her.zvgl. Stipendio, >6iz. aber Dia-conus zu Bietigheim, und i 6 n.Pfarrer zu Oberriefingen. Hierwurde er mit dem berühmten Keplerbekannt , und lernte vieles in derMathematick von ihm. Hainlinkam hierauf als Superintendent,6-4. nach Herrenberg, >6;s nachBöblingen und >6; 8. nach Deren«dingen. Nachdem er die Mathema-tick nach Schickhards Tod zweyJahr lang ohne Besoldung zu Tü-bingen gelehrt, wurde er i6so. Abtzu Adelberq, und Informator deSHerzog!. Würtembcrgischen PrinzenJohann Friederich, und >654- Abtzu Bebenhausen, Generalsuperinten-dent und Assessor der Würtembergi-Kkk; scheu