Band 
Zweyter Theil.
JPEG-Download
 

i?73 Ha

verschast. Er gicng vieles mit denEngelländern um, und übersetzte dieBibel und den englischen Catechismumin die türkische Sprache, schriebauch eine türkische Grammatick, einWörterbuch und noch andere Sa-chen, so aber meistens in E. liegen^aeblieben. Er war entschlossen, dieReligion, in deren er qebohren, wie-der zu ergreiffen, starb aber zu bald,um 1677. Sein vornehmstes Werkist ein Tractat von der Liturgie derTürken, von ihren Wallfahrten nachMecca, von ihrer Beschneipung,und von derArt, wie sie ihreKrankebesuchen. Thomas Smith hat die-

- sen Tractat des Abraham PeritsolSWerk, das den Titel führt: lüneraKwnäi, zu Orsord i Sy i. in lateini-scher Sprache angehängt.

Hall, (Joseph) einer der berühmte-sten englischen Prälaten, gebohren zuAshb y in der Grafschaft Leycester deni. Jul. 1774, studirte zu Cambrid-ge, und wurde nach und nach Pro-fessor der Redekunst, Dechant zuWorcester, Bischof zu Excester undendlich Bischof zu Norwich. Erreifere in Frankreich und Holland,und starb > 6 s 6. Unter den bürger-kicher, Unruhen litt er vieles, wurdeetlichemal ins Gefängniß gesetzt, undaller seiner Güter beraubet. Nebstvielen andern moralischen Schriftenhat er auch cine-i un ter dem Titel:Minckis slrer er iöern 5. leern nu-Urali8 Lmedac iemper incognirsgeschrieben, so eine sehr sinnreicheSchrift von den Sitten der zerschie-Lenen Nationen ist. ' Man hak ihnden engländischeir Seneca ge-nannt. Viele seiner Schriften sindins französische und ins deutsche über-setzt n-orden.

Halläus, (Peter) franz. oder, ein berühmter Professor deskanonische!' Rechts zu Pari«, warzu Bayeux den 8 Sept. >6n. ge-bohren- Er studirte zu Caen, und

Ha 1774

schaste sich durch seine Gedichte sol-ches Ansehen, daß man ihn zumProfessor der Redekunst, und zumRcckor der Universität dieser Stadtmachte. Als der Kanzler Seguiernach Caen kam, um die in drr Nor,

^ mandie entstandenen Unruhen zudämpsen, so faßte er ungemeine Hoch«achtung vor ihn, und nahm ihn mitsich nach Paris. Halläus lehrte all«da ansang« die Redekunst im Colle-gio von Harcourt; hierauf das grie-chische im königlichen Collegio, undwurde endlich Professor des kanoni-schen Rechts. Er starb den r 7. Der.1689 und hinterließ Instirmiones(tanonicss 6e Loncilüs und andcttkanonische Werke; auch Orsrinneser xoemsra, die man hoch hält.Man nn.'^ ihn nicht mit AnronHalle oder Halley verwechseln,welcher auch Professor der Bered-samkeit zu Caen, und einer der tres-lichsten lateinischen Lichter seinerZeit war. Er starb zu Paris den;.Jun. 1677. in 8zstenJahr. Manhat zerschiedene Gedichte in 8 vonihm.

Hallbauer, ( Friederich Andreas)ein lutherischer Gottesqelehrter, ge-bohren zu Altstädt in Thüringen denSept. 169! studirte zu Jena,ward 1717. Magister, 17-1- Ad-junctus der philosophischen Fa.ultät,17; - Professor der Beredsamkeitund Dichtkunst, -7;8. aber äusser-ordentlicher und «740- ordentlicherProfessor und Doctor der Gottesge-lahrhcit, auch hernach Sachseneise-nachischcr Kirchcnrakh rc. und starbden 1 Merz , 7 rc>- Er bat vielesgeschrieben, z E Ommencsric.nespbilolnAiLss in czuseciam IncaV. 1.in guibus cie recig juvenum eäucr-rione lirrui polest; strofana in 5s-cris, teu specimsn eorum, HURex 5criznoribu8 profani8 in dl. D.obviL stini , und viele andere mchr.Sei» Bruder Georg ChristianKkk 4 Ha»-