1775
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1776
Hallbauer hat sich gleichfalls durchetliche Schriften bekannt gemacht.Er war Adjunctus der philosophischenAcultät zu Jena und Recror derStadtschule.
Hal^, (Claud. Guido) ein brrühm-ter französischer Mahler, gebührenzu Paris ,6sl. und daselbst gestor-ben 17; 6. Sein Vater DanielHM war sein Lehrmeister. Manhat von diesem Stöcke / die hoch ge-schäzt werden. Claudius hat Ita-lien nie gesehen, sondern hat sichselbst nach den Mustern der berühm-testen Mahler gebildet, die in denCabinetten der Liebhaber zu Parissind. Dieser Mahler hatte eineSanstinuth in Silken, und einenaufgeweckten Geist, dftihm aufrich-tige Freunde erwarben. Man setzteihn einsmals zum Schiedsrichter beyGelegenheit eines Bildes, das manpicht annehmen wollte, weil der jun-ge Mahler es sehr schlecht gemachthatte. Claudius HM legte dieHand an, und verbesserte das Bild,so daß sie alle zufrieden waren, Erwar im Aussetzen sehr glücklich; sei-ne Köpfe sind anmuthig, seine Zeich-nung ist richtig, seine Farbenmi-schung ist angenehm, und Schattenund Licht ist in seinen Werken mitpieler Kenntniß angebracht. Erward endlich Dircctyr von der Mäh»seracademie.
Hqllejue, s. Halley.
Haller, (Berchtold) der Reforma-tor von Bern, war zu Minzen r 4? r.gebohren. Er studirte unter Sim-lern mit dem Melanchthon zuPforzheim , und errichtete mit letz-ter»» eine Freundschaft, die bis anihren Tod währte. Von hier gienger nach Cölln, wo er Dacealaureusin der Gottesgelahrheit wurde. End-lich käm er nach Bern, und wurdeCanonicus, Eantor und Prediger ant>?r grossen Kirche. 15-4, wagte
ers die Reformation zu predigen.1 f r6. gab er sein Canonieat von sich,blieb aber auf Beseht des grossenRaths bey seiner Predigerstelle, undwar zugleich vom Mesftlescn srrpge-sprachen. Den 7. Jan. 15,8.machte er den Anfang an der Dispu-tation zu Bern, welche der Magistratangesagt hatte. Er starb zu Bernden rS.Febr. is;6. im -rastenJahr,und wurde wegen seines Eifers,wegen seiner Wissenschaft, Sanft-muth, Frömmigkeit und andererTugenden von jedermann bedan-ret.
Halley, s. Hall^.
Halley, ( Edmund ) ein berühmterengländischer Sternkundiger, gebüh-ren den r. Nov. i6s6. in einer Vor-stadt von kondcn, legte sich anfangsauf die Sprachen und Wissenschaf-ten , ergab sich aber hernach ganzper Sternkunde. 167-. gieng erauf die Insel St. Helena, um neueEntdeckungen daselbst zu machen, undunternahm die folgende Jahre nochzerschiedene andere Reisen zur See.»70;. kam er als Professor der Geo-metrie an des Wallisius Stelle nachOrssrd, wurde 17,;. Secretär dcrkönigl. Gesellschaft zu Londen , und»7ro. an Flamsteeds Platz königl.Astronomus aus dem Odservatori»von Greenwich. Die Acadcmie derWissenschaften zu Paris nahm ihn»719. unter ihre auswärtige Mit-glieder auf. Er starb zu Grecnwichden - s. Jan. 1742. Seine Schrif-ten sind: LakLloAUL Lcellrwum su-ttraümn ; IVIecIic>6u8 invettiAsmiieccemricikmes plrnersrum; 8^-noylis Hstronomi-e Lomerni-uininenglischerSprache-i labulX nliro-nnmicL Llc. Er gab auch viele vonNewton« Schriften heraus, mitdem er in ganz genauer Freundschaftgeftbet,
Hallirr,